Florence Hallier vom „Zeitenhof“ Landwirtschaftsbetrieb Leonard Emmel in Leussow hat sich bei mir gemeldet. „Wir sind im Jahr 2022 hierher gezogen, weil wir einen Bio-Mutterkuh-Betrieb übernommen haben“, schreibt mir meine Leserin. „In diesem Jahr machen wir das erste Mal bei der Bio-Landpartie mit, die auf Höfen in ganz Mecklenburg-Vorpommern stattfindet.“ Am 20. September können Interessierte Einblicke in die Bio-Landwirtschaft und in Verarbeitungsbetriebe erhalten.
Wie sieht Ökolandbau in der Praxis aus? Damit sich Gäste ein Bild davon machen können, öffnen Höfe, Käsereien und Mühlen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern ihre Tore. Am kommenden Sonnabend, den 23. September, in der Zeit von 10 bis 17 Uhr haben alle interessierten Menschen die Möglichkeit, die ökologische Erzeugung, Vermarktung und die Menschen dahinter bei der 16. BIO-Landpartie näher kennen zu lernen.
Auch die SoLaWi Klein Trebbow öffnet Ihre Pforten und es können von 10 bis 14 Uhr die Schafe, Rinder und der Garten besichtigt werden. Bei Lammbratwurst und Getränken können Gespräche mit dem gemeinnützigen Förderverein, weiteren Kooperationspartnern und den Mitgliedern zur nachhaltigen Wirtschaftsweise und zum Prinzip der solidarischen Landwirtschaft geführt werden. Um 16 Uhr wird die Konzertscheune zum Kino und es wird der Dokumentarfilm „Ernte teilen“ des Regisseurs Philipp Petruch gezeigt.
Die Besonderheit der solidarischen Landwirtschaf in Klein Trebbow ist ihre Vielfältigkeit. Es entsteht eine Kreislaufwirtschaft zwischen dem Tierbereich, dem Grünlandbetrieb und dem Gemüsebau, die viele Vorteile für den Naturschutz und somit auch für das Klima hat. Die Akteure arbeiten in Symbiose mit der Umwelt und schaffen durch die Steigerung der Artenvielfalt und den Bodenaufbau ein stabiles Ökosystem.