Seit 2004 ist das Apothekenhonorar nur einmal und nur in minimaler Höhe angepasst worden. Gleichzeitig sind die Kosten der Apotheken dramatisch angestiegen. So geht es aus ihrer Sicht nicht weiter! „Die Apotheken benötigen eine auskömmliche Finanzierung! Und zwar nicht irgendwann, sondern jetzt – sonst droht die Schließungswelle ungebremst weiterzugehen“, heißt es in einem Aufruf. Der 23. März 2026 wurde daher zum Apotheken-Protesttag erklärt, an dem die Apotheken mit bundesweiten Apotheken-Schließungen und Protestaktionen ihren Anliegen Nachdruck verleihen.
Bereits vollständig geimpfte Personen können bei Bedarf ab sofort über die Homepage des Landkreises einen digitalen Impfnachweis beantragen. Hierzu ist das Kontaktformular mit Angabe der bereits absolvierten Impftermine und der persönlichen Daten auszufüllen. Das digitale Impfzertifikat wird kostenfrei per Post nach Hause geschickt. Das Kontaktformular ist abrufbar unter: https://www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de/Corona/Landkreis/Impfzentren-nachweis/
Der digitale Impfnachweis ist ein freiwilliges und ergänzendes Angebot. Weiterhin ist der Impfnachweis über das bekannte „gelbe Heft“ möglich und gültig.
Personen, die im Impfzentrum oder in einer Außenstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte zukünftig noch ihre Erst- und/oder Zweitimfpung erhalten, bekommen zusätzlich zum analogen Impfausweis das digitale Impfzertifikat mit QR-Code vor Ort ausgestellt.
Nachträgliche Ausstellungen von digitalen Impfzertifikaten werden auch über die Apotheken umgesetzt. Wie bereits bei den Schnelltests, besteht die Möglichkeit für die Bürgerinnen und Bürger, online nach Apotheken im jeweiligen Wohnumfeld zu suchen. Teilnehmende Apotheken in Mecklenburg-Vorpommern sind im Internet unter www.mein-apothekenmanager.de abrufbar. Über eine Suchmaske werden direkt nach Eingabe des Wohnortes oder der Postleitzahl entsprechende Apotheken angezeigt. Laut Apothekerverband nehmen aktuell 344 von 380 Apotheken teil, d.h. 90,5 % aller Apotheken in MV.