Am Dienstag, 22. Juli, und Mittwoch, 23. Juli, kann man auf dem Neustrelitzer Schlossberg in eine Unterwasserwelt eintauchen. Die zauberhafte Operncollage Poseidon und die Plastiksee vom Ensemble PARISER FLAIR steht auf dem Programm. Hier erzählen vier Sänger, begleitet von Klavier und Percussion, eine berührende Geschichte.
Gitta Lindemann und Prof. Dr. Carsten Gansel lesen am 17. Juli um 18 Uhr gemeinsam in der historischen Kapelle auf der mittelalterlichen Höhenburg. In ihrem Buch ,,Meine Fensterplätze‘‘ beschreibt die Mutter von Rammstein-Frontmann Till Lindemann ihre individuelle Sicht auf die Welt. Ihr liebster Fensterplatz war der Blick auf den Garten aus dem Haus im mecklenburgischen Drispeth, das die Familie als Feriendomizil erworben hatte. Neben persönlichen Tagebucheintragungen der frühen 90er Jahre entstanden zudem Geschichten, in denen das Erinnern eine zentrale Rolle spielt. So beschreibt die 1939 in Dresden geborene Autorin beispielsweise die letzten Lebensstunden ihres Mannes – des bekannten DDR-Lyriker und Kinderbuchautor Werner Lindemann.
Alexander Enko, Abteilungsleiter Gebäude und Sportstätten, Stefan Zimmermann, Geschäftsführer der Objektgesellschaft, Thomas Weber, stellv. Schulleiter der Grundschule Datzeberg, Anke Kamps, Schulleiterin der Grundschule Datzeberg, Peter Modemann, stellv. Oberbürgermeister, Thomas Gesswein, Stadtpräsident, und Nico Klose, designierter Oberbürgermeister (von links). Foto: Vier-Tore-StadtNeubrandenburg
Heute hat in Neubrandenburg der Umbau von Teilen des DatzeCenters zur künftigen Grundschule Datzeberg begonnen. Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung sowie der Objektgesellschaft informierten vor Ort über das Vorhaben.
Ein Sommerwochenende, an dem sich Familien eigentlich „zerreißen“ mochten, wegen der vielen Kulturangebote. Darunter das Hoffest des Tanzhauses der Deutschen Tanzkompanie. Wochenlang wurde geplant, einstudiert, extra geprobt, genäht und angepasst, zuletzt auch gebacken. Die Anspannung stieg, und immer häufiger wurde die Wetter-App konsultiert. Sommer-Wochenende, nun ja.
Am Sonnabend wurde dann – als die große Bühne längst aufgebaut war – klar, dass der starke und anhaltende Regen die Bespielung des Hofes am Riefstahlplatz 7 unmöglich macht. Eine Absage war undenkbar, ein Ersatztermin unrealistisch. Durchaus geübt im Improvisieren, zog die Tanzhausfamilie in den großen Ballettsaal der Deutschen Tanzkompanie. Saal und Haus bieten zweifellos geeignete Bedingungen. Statt luftig-sommerlicher Atmosphäre wird es aber eher drückend warm. Denn die Platzkapazität ist begrenzt. Schnell stand fest, dass der Platzbedarf für das Publikum den vorhandenen Raum weit übersteigt. Schon 45 Minuten vor Beginn der großen Galavorstellung war der Saal soweit gefüllt, dass alle weiteren Gäste vertröstet werden mussten. Vertröstet auf einen „Publikumswechsel“ in der Pause des kurzerhand geteilten, fast vierzig Stücke umfassenden Programms.
Illustrationen: Matthias Seifert für musealis GmbH
Am Montagabend sind im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz die Konzepte zum Wiederaufbau des Neustrelitzer Schlossturms und zu seiner Nutzung vorgestellt worden (Strelitzius berichtete). Sehr gefreut habe ich mich darüber, dass Andreas Feddersen, Geschäftsführer der musealis GmbH aus Weimar, im Anschluss unkompliziert meiner Bitte entsprochen hat.