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Axel Malonek setzt den Spaten an, links hinter ihm Jens Roloff, rechts hinter ihm Andreas Butzki.

Im Rahmen der Erweiterung des Useriner Feuerwehrgerätehauses ist heute Morgen der symbolische erste Spatenstich nachgeholt worden. Rund 630.000 Euro werden investiert, um dem 2022 den Kameradinnen und Kameraden übergebenen großen Rettungsboot links der Fahrzeughalle eine eigene Garage zu geben. Das wird von der Feuerwehrunfallkasse so gefordert. Außerdem entsteht rechts der Fahrzeughalle ein neuer Umkleidebereich mit Spinden für die Feuerwehrleute. Auch hier gibt es entsprechende Vorgaben. Darüber wird eine behindertengerechte Toilette mit Rampe gebaut. Das 1999 eingeweihte Feuerwehrhaus und sein Umfeld werden von den Userinern und ihren Gästen regelmäßig für Freizeitaktivitäten und Feste genutzt, da ist eine solche Sanitäreinrichtung überfällig.

300.000 der Investitionssumme sind Mittel aus dem LEADER-Programm. Die hohe Förderung wurde möglich, nachdem das Vorhaben in zwei Teilprojekte aufgegliedert worden war. 125.000 Euro entstammen einer Sonderbedarfszuweisung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, den Rest des Geldes bringt die Gemeinde Userin auf.

Zu dem heutigen Akt konnten Bürgermeister Axel Malonek und Gemeindewehrführer Jens Roloff auch den SPD-Landtagsabgeordneten Andreas Butzki begrüßen. Butzki überbrachte Grüße von Innenminister Christian Pegel, der unlängst in Userin geweilt hatte und bei der Gelegenheit mit dem geplanten Ausbau des Gebäudes vertraut gemacht worden war. Das Planungsbüro Niemann, Schult und Partner aus Neustrelitz war durch Ulf Zerbel vertreten.

In seiner Rede bezeichnete Malonek die kurze bisherige Projektdauer als „sehr sportlich“ und dankte allen Beteiligten für das reibungslose, unkomplizierte Miteinander. Der Erweiterungsbau stehe auch für die stetige Weiterentwicklung der Useriner Feuerwehr.