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Szenenbild vom Missingfilms-Verleih

Im Rahmen einer neuen Filmreihe mit dem Titel „Gedreht in MV“ kommt der Rostocker Regisseur Max Gleschinski mit seinem Film „Alaska“, der im letzten Jahr auf vielen Festivals preisgekrönt und im September in den Kinos gestartet wurde, am kommenden Dienstag, 16. Januar, um 19.30 Uhr, nach Neustrelitz in das Fabrik.Kino. Der Film handelt von Kerstin, die in ihrem roten Kajak stoisch über die Mecklenburgische Seenplatte schwebt. Ziellos gleitet sie zwischen Tourismus und Tristesse tagelang über das Wasser. Die vielen Flüsse und Seen sind ihr vertraut. Doch woher kommt sie eigentlich? Wovor ist sie auf der Flucht? Wer verfolgt sie? Die Gleichmäßigkeit dieser Reise bricht, als Alima auftaucht, die der paddelnden Einzelgängerin endlich die richtigen Fragen stellt. So befinden wir uns mitten in einem poetischen Wasserwander-Roadmovie.

„Alaska“ lässt nicht nur die Paddel-Herzen von NaturliebhaberInnen und WassersportlerInnen höher schlagen, sondern projiziert auch unvergleichliche und so noch nie gezeigte Perspektiven aus dem Boot heraus direkt auf die große Leinwand. Eine filmische Hommage an die entschleunigende und zugleich magische Kraft des Wassers und der Natur. Hinter allem liegt eine Familiengeschichte, die sich im Lauf der Handlung langsam entschlüsselt. So wird ihre Reise in das Land ihrer Kindheit auch als eine Art Selbstbesinnung geschildert. Ein Film voller Überraschungen, der mit dem Max-Ophüls-Preis als Bester Spielfilm ausgezeichnet wurde. (Der Film läuft auch noch am 18., 19. und 21. 1. jeweils um 18 Uhr)