Schlagwörter

, ,

Mudai Watanabe versenkt das Leder zum 4:1 im Netz.

Unsere Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz bleiben in der Erfolgsspur. Am Nachmittag besiegten sie im heimischen Parkstadion den 1. FC Lok Stendal vor knapp 300 Zuschauern mit 4:1 (2:0) und legten sich drei Ostereier ins Nest. Damit klettern die Jungs um Kapitän Kevin Riechert in der Tabelle auf Rang 7. Die Tore für die Gastgeber schossen Sebastian Jarosz (32./45.), Kevin Riechert (85.) und Mudai Watanabe (88.). Den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer für die Altmärker besorgte Max Erdmann (53.).

Zweifacher Torschütze: Sebastian Jarosz

Die Neustrelitzer gingen mit viel Druck in die Parie und waren um ein schnelles Führungstor bemüht. In der 10. Minute schoss Marcus Niemitz allein durch den Torsteher der Stendaler an. Zehn Minuten später kann der Schlussmann der Gäste einen Freistoß Riecherts von der Strafraumgrenze parieren. In der 32. Minute schließlich wird Niemitz im Strafraum gefoult und der Unparteiische zeigt auf den Elfmeterpunkt. Jarosz scheitert zunächst am Lok-Keeper, kann den Ball aber per Nachschuss in die Maschen setzen.

Das Bemühen der TSG, noch vor dem Seitenwechsel nachzulegen, wird belohnt. Justin Schultze trägt einen schnellen Konter vor, legt mustergültig auf den mitgelaufenen Jarosz ab, und der braucht das Leder nur noch einzuschieben.

In der Halbzeitpause wechselt Coach Maximilian Dentz gleich drei Spieler aus, um seinen Kader mit Blick auf das Pokal-Halbfinale am Mittwoch zu schonen. In der 53. Minute sind es die Stendaler, die erfolgreich kontern. Erst rettet die Latte, dann wehrt TSG-Torwart Nicolas Jesus Delpino einen Kopfball ab, aber gegen den Nachschuss hat er dann keine Chance mehr. Die Lok-Truppe wittert nun Morgenluft, Dentz an der Außenlinie hörbar schwer genervt. Aber seine Mannen sind sehr schnell wieder spielbestimmend. In der 75. Minute semmelt Marcus Niemitz den Ball von der Strafraumgrenze haarscharf am langen Pfosten vorbei. Riecherts Freistoß passt dann aber und der eingewechselte Mudai Watanabe setzt mit einer schönen Einzelleistung den Schlusspunkt.

Selbstbewusst ins Pokal-Halbfinale

Kaum zu stoppen: Marcus Niemitz hat wieder viel investiert.

„Wir haben es mal wieder unnötig spannend gemacht. Am Ende war es aber ein souveräner Sieg“, kommentierte Maximilian Dentz im Gespräch mit Strelitzius. „Jetzt können wir selbstbewusst ins Pokal-Halbfinale gegen die Malchower gehen.“ Das sieht auch TSG-Vize Nico Manke so. „Der Sieg heute ist die richtige Motivationsspritze für die Pokalbegegnung. Unsere Mannschaft hat ordentlich Gas gegeben und sich gut verkauft. Wichtig auch, dass niemand verletzt worden ist.“

Anstoß am Mittwoch auf dem Waldsportplatz in Malchow gegen die Verbandsligisten ist um 19.30 Uhr. Strelitzius berichtet zeitnah vom Ausgang der Partie und drückt unserer TSG Neustrelitz natürlich die Daumen.

Der Freistoß von Kapitän Kevin Riechert sitzt.
Justin Schultze war oft nur mit unfairen Mitteln vom Ball zu trennen.
Die TSG Neustrelitz kann selbstbewusst ins Pokal-Halbfinale gehen.

Spieltagssponsor