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Balztanz der Kraniche. Foto: www.naturfotografie-roman-vitt.de
 

Die Natur erwacht im Müritz-Nationalpark. Vor zwei Wochen schon sind die meisten Kraniche aus den Winterquartieren zurückgekehrt. Jetzt kündigen ihre donnernden Trompetenrufe nicht nur den Frühling, sondern auch die Balzsaison an. Über 154 Brutpaare gab es im vergangenen Jahr. Neben den Kranichen sind viele andere Zugvögel wie etwa die Stare ebenfalls schon zurück. In der kommenden Woche wird die Heimkehr des Fischadlers erwartet.

Einen ganz besonderen Vogel kann man derzeit entlang der Moore hören – wie etwa um den Zotzensee herum. Ihr dumpfer Ruf hat der Rohrdommel den Spitznamen „Moorochse“ eingebracht. Die bedrohte Art kommt in Deutschland vornehmlich in Mecklenburg-Vorpommern vor. Die letzte Zählung 2019 hat 17 Brutpaare im Nationalpark ergeben.

Doch nicht nur die Vogelwelt kündet vom Wechsel der Jahreszeiten. Im UNESCO-Welterbe Buchenwald Serrahn haben die Ranger mit dem seit 2007 alljährlichen stattfindenden Monitoring der Buchen begonnen, deren Knospen sich bereits deutlich geöffnet haben. Außerdem werden nun im Park die finalen Vorbereitungen für die kommende Saison getroffen und auch die letzten Aufräumarbeiten nach dem Orkan Zeynep sind fast vollständig abgeschlossen.

„Ab April kann man sich für die Veranstaltungen und Führungen aus unserem Jahresprogramm online anmelden,“ sagt Amtsleiter Ulrich Meßner. „Doch auch schon jetzt lohnt der Spaziergang durch den Park in den ersten Tagen des Frühlings.“