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Steffen Rißmann will im Mai Wesenberger Bürgermeister werden.

Mit einer kleinen Überraschung beginnt der Bürgermeisterwahlkampf in Wesenberg. Steffen Rißmann hat als erster Bewerber seinen Hut in den Ring geworfen. Nur tritt er nicht mehr für die FDP an, der er am zurückliegenden Wochenende den Rücken gekehrt hat. Er wird auf der Liste der CDU für das Amt des Stadtoberhauptes kandidieren, wie Strelitzius von ihm erfuhr.

Der 51-jährige Diplombetriebswirt und Finanzbeamte ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er wirkt im zehnten Jahr in der Stadtvertretung und ist aktuell 2. stellvertretender Bürgermeister. Außerdem ist er als sachkundiger Einwohner 1. stellvertretender Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses des Kreistages der Seenplatte. Um das Amt des Bürgermeisters bewirbt er sich zum zweiten Mal. Zuletzt war er Amtsinhaber Helmut Hamp von den Bürger für Wesenberg (BfW) unterlegen. Der Name Rißmann ist nicht unbekannt im Zusammenhang mit dem Wesenberger Rathaus. Vater Horst Rißmann war in den 90-er Jahren für die Liberalen Bürgermeister der Woblitzstadt. „Wir beide sind aber grundverschieden“, hat mit Steffen Rißmann verraten.

Nach seinen Zielen im Falle seines Wahlsieges befragt, nannte mir der Wesenberger zuallererst „solide Finanzen als Schlüssel einer erfolgreichen Politik der Gestaltung“. Dann gelte es für ihn, die Kernkompetenzen der Stadt zu stärken, vor allem Tourismus, Gewerbe und Handwerk. Schließlich gebe es noch genügend für die Infrastruktur der Stadt zu tun, so am Weißen See, am Hafen und bei der Feuerwehr.

Steffen Rißmann hatte sich zuletzt öffentlich gegen die nachträgliche Erhebung von Abwasserbeiträgen stark gemacht. Der Kommunalpolitik wirft er in diesem Zusammenhang „klägliches Versagen“ vor. Es gebe eine moralische Verpflichtung der Stadt, „das wieder gerade zu ziehen“.

Strelitzius stellt an dieser Stelle gern weitere Bürgermeisterkandidaten aus der Kleinseenplatte und darüber hinaus vor. Einfach melden!