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Ich bin von den Arbeiten Cornelia Nagels tief beeindruckt. Ein kleiner Katalog mit Werken von ihr, die ja unter Mithilfe der Natur entstehen, steht ganz vorn bei meinen Kunstbänden und erinnert mich an unsere erste Begegnung vor ein paar Jahren.

Erst unlängst war die Künstlerin so freundlich, meine Holde und mich exklusiv durch ihre bezaubernde Ausstellung im Skulpturenpark Wesenberg zu führen. Cornelia Nagel, die auf dem Gelände des Parks lebt und arbeitet, ist sehr glücklich, nun über einen eigenen Schauraum zu verfügen. „Ich weiß vorher nie, wie die Stücke nach dem Brand aussehen“, hat sie uns verraten. Und damit wird jedes Gefäß zu einem Unikat.

Nun wird es am kommenden Sonntag, den 9. September, um 13.30 Uhr, im Café Bei Wu des Skulpturenparks Wesenberg ein Gespräch mit der Keramikerin und Malerin geben, die nicht nur in Europa geschätzt ist, sondern vor allem auch bei Kennern in Japan und Korea. Hat sich Cornelia Nagel doch seit 35 Jahren mit viel Mut zum Experiment der Raku Keramik verschrieben und in den letzten Jahren auch mit Raku Tuschebildern auf sich aufmerksam gemacht.

Wie sie ihre Arbeit immer weiter entwickelt hat, was Ton und Tusche für sie verbindet und welche neuen Herausforderungen ihr am Weißen See in Wesenberg begegnen, soll im Gespräch deutlich werden. Danach wird es natürlich einen Rundgang durch Werkstatt und Ausstellung geben. Ich kann die Veranstaltung nur wärmstens empfehlen. Die Ausstellung „Hundert Schalen“ von Cornelia Nagel wird vom 8. bis zum 23. September im Skulpturenpark gezeigt und ist ein herausragender Beitrag zum KulturHerbst des Landkreises.