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Am Nordpol hat die Kälteproduktion wieder eingesetzt.

Wetterfrosch Kai Zorn wird bei Strelitzius gern gelesen, wie mir die Klickzahlen beweisen. Er wird also auch weiterhin regelmäßig hier zu Wort kommen. Heute hat der schreibfleißige Meteorologe zu vermelden, dass der Sommer 2018 in puncto Hitze wohl „fertig hat“. Es werde noch einige sonnige und warme bis heiße Tage geben, ein neuerliches Aufbäumen scheine möglich, „aber nicht wahrscheinlich und nicht nachhaltig“.

Die kommenden knapp drei Wochen werden entscheiden, wo der Sommer 2018 statistisch liegt. Mittelfristig deute sich eher kühleres Frühherbstwetter an. Wäre dem so, drückt es den Sommer 2018 auf einen knappen 2. Platz vor 2015 und 1947. Der Rekordsommer 2003 wäre damit weitestgehend außer Reichweite.

Auf den Eisflächen der Arktis und Grönlands geht laut Zorn inzwischen die Kälteproduktion los. Von nun an kühle sich die Nordhemisphäre sechs Monate lang kontinuierlich ab, „um den Hebel Anfang/Mitte Februar 2019 wieder in die andere Richtung umzulegen“.