Schlagwörter

, , ,

Diana Olbert mit Kindern in Burkina Faso. Foto: Daniel Grohmann

Anknüpfend an das erfolgreiche „MANAWANA Festival 2017“ in Neustrelitz (Strelitzius berichtete) heißt es am Dienstag, 24. Juli, beim „Burkina Faso Kulturtag“ im Kunsthaus Neustrelitz „Petit MANAWANA! Weil Leben heute ist.“ Initiiert haben dieses Projekt die Wesenbergerin Diana Olbert und die Neustrelitzerin Anke Müller: „Wir wollen einen Raum schaffen, der es unabhängig von Herkunft, Kultur oder Religion möglich macht, dass sich Menschen von ihren Vorurteilen oder Berührungsängsten befreien können und für einen Abend gemeinsam Kultur gestalten.“

Es gibt ab 11 Uhr die verschiedensten Angebote wie zum Beispiel einen afrikanischen Percussionworkshop mit traditionellen Instrumenten, einen burkinischen Gesangs- und einen Tanzworkshop. Unter Anleitung der Musiker Ezé Wendtoin und Abdoul Aziz Sinka sowie der Tänzerin Mélissa Hié aus Burkina Faso kann man da einiges lernen, und das unabhängig vom Alter.
Ganztägig baut der Verein AADO Deutschland einen Informationsstand auf und auch weitere internationale Vereine sind eingeladen, sich an diesem Tag zu präsentieren.

Gegen Abend werden traditionelle Geschichten aus Burkina Faso – in der Landessprache Morée sowie auf Deutsch – erzählt und in theatraler Form vorgestellt. Anke Müller und Diana Olbert lesen Ausschnitte aus dem Buch „Ouagadougou – Reise in eine andere Welt“ und „Ouagadougou – Rückkehr in eine andere Welt“ von Martina Ihlau. Der Tag endet mit einem Konzert von Ezé Wendtoin zusammen mit Abdoul Aziz Sinka und Mélissa Hié, die sowohl traditionelle als auch zeitgenössische Musik aus Burkina Faso präsentieren, gemischt mit traditionellen deutschen Liedern.