Schlagwörter

, , , ,

Fotos: FFW Wustrow

Die Freiwillige Feuerwehr Wustrow hat am Sonnabend bereits zum zweiten Mal im Dorf Seewalde für die dort lebenden Einwohner mit besonderem Hilfebedarf einen Feuerwehrtag zum Anfassen und Mitmachen veranstaltet. In dem idyllisch gelegenen Dorf, das zur Gemeinde Wustrow gehört, wird der gesetzliche Auftrag der Inklusion in dörfliches Leben umgesetzt. Menschen mit Behinderungen und teilweise intensivem Betreuungsbedarf sind darin einbezogen. Aktuell 35 hilfebedürftige Bewohner leben in Seewalde in vier familienähnlichen Gruppen.

Ziel aller Beteiligten am Sonnabend war das gegenseitige Kennenlernen einerseits und andererseits, die Ängste vor der Feuerwehr zu nehmen, wie Wustrows Wehrführer Steffen Franz mitteilte. „Wir wollten den behinderten Bewohnern zeigen, dass unter der für diese Menschen angsteinflößenden Uniform ein normaler Mensch steckt.“

So verwandelte sich bei einer vorgespielten Alarmierung ein ziviler Feuerwehrmann in einen mit voller Einsatzausrüstung. Über eine vierteilige Steckleiter wurde auch eine Rettung simuliert. Groß und Klein durften an die Kübelspritze und wer sich traute, auch an das Strahlrohr. Dazu wurden Rundfahrten mit dem Feuerwehrauto angeboten, was auch bei den Lütten der Waldorfkita und der Waldorfschule in Seewalde gut ankam. Zum krönenden Abschluss wurde gemeinsam gegessen und es gab einen Rundgang über das weitläufige Gelände. Für alle Bewohner und Gäste war dieser besondere Feuerwehrtag wieder ein tolles Erlebnis, sind sich Steffen Franz und Seewaldes Brandschutzverantwortlicher Jan List einig.