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Lincoln Assinouko, hier in einem früheren Spiel, erzielte in Nordhausen den Führungstreffer für die TSG.

Es gibt Niederlagen, die tun besonders weh. Das 1:2 (1:1) der Regionalligisten der TSG Neustrelitz am Mittwochabend bei Wacker Nordhausen ist eine solche Niederlage.

Nachdem Lincoln Assinouko in der 20. Minute die Neustrelitzer mit einem genialen Kampftor fast von der Grundlinie in Führung geschossen hatte und mit dem Halbzeitpfiff der Ausgleich gefallen war, hatten die Gäste zwei Mal die Chance zur erneuten Führung. Aber weder George Kelbel noch Glody Zingu war Fortuna hold, beide trafen nur den Pfosten. Davon konnten sich die Residenzstadtkicker nichts kaufen. Stattdessen machten die Gastgeber in der 86. Minute nach einem langen Ball den Siegtreffer. Dem hatte die TSG im Albert-Kuntz-Sportpark von Nordhausen bis zum Abpfiff nichts mehr entgegenzusetzen.

„Sicherlich hatte der Gegner über die volle Zeit gesehen mehr vom Spiel, aber nach den Chancen war die zweite Halbzeit unsere“, kommentierte Cotrainer Robert Gerhardt im Gespräch mit Strelitzius wieder einmal arg enttäuscht. „So ist der Fußball.“

Es gelte jetzt nicht mehr auf die anderen Mannschaften zu schauen, sondern einfach am kommenden Sonntag vor heimischer Kulisse im Parkstadion wieder zu punkten. Gegner der Elf von Trainer Tomasz Grzegorczyk um 13.30 Uhr sind die Viktorianer aus Berlin (10.).