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Wieder sind die Babelsberger schneller: Arjan Duraj und Flodyn Baloki (von links) sowie hinten „Samurai“ Okumura Ryota, der wieder eine tadelsfreie Partie ablieferte, können dem Leder nur hinterherschauen.

Das heutige Heimspiel der Regionalliga-Elf der TSG Neustrelitz war wie das Wetter: zum Abgewöhnen. Im strömenden Regen und peitschenden Wind unterlag die Mannschaft von Coach Achim Hollerieth vor 350 enttäuschten heimischen Zuschauern den Kickern von Babelsberg 03 mit 0:2 (0:2). Freude kam nur im kleinen, aber feinen Fanblock der Gäste auf, denen die Gesänge nicht ausgingen.

Die Vorlagen für beide gegnerischen Treffer lieferten die Platzherren durch eklatante Fehler im Mittelfeld. Keeper Norman Quindt blieb dabei chancenlos, da waren die Babelsberger abgezockt genug. Die taten ansonsten auch nur das Nötigste, übernahmen aber in der zweiten Hälfte, als wir auf eine Gegenoffensive unserer Jungs warteten, klar die Regie. Zwei Möglichkeiten erarbeiteten sich die Residenzstadtkicker nach dem Kabinengang.

Pechvogel Eggert trifft nur den Pfosten

Langsam leid tun kann einem Pascal Patrick Eggert, der zur Halbzeit eingewechselt wurde. Dem wie der berühmte Duracell-Hase Rackernden klebt wirklich Pech am Schuh. Diesmal traf er in der 80. Minute aus Nahdistanz den Pfosten. Einen weiteren „Riesen“ hatte Fabio Abbruzzese bereits in der ersten Hälfte, er brachte aber in der 28. Minute allein vor dem Babelsberger Keeper den glitschigen Ball nicht unter Kontrolle, nachdem ihm dieser in den Rücken gespielt worden war.

Coach Achim Hollerieth war vom Auftritt seiner Jungs sichtlich enttäuscht.

Dafür bedienten sich wie geschrieben die Gäste bei den Gastgebern in der 29. und in der 44. Minute, wobei der zweite Treffer extrem abseitsverdächtig war. Zum Spielprotokoll gehört noch, dass Dennis Wissutschek, der wiederholt rüde gefällt wurde, in der 23. Minute verletzt ausgewechselt werden musste.

Einigermaßen angefressen TSG-Präsident Hauke Runge nach Abpfiff. „Die Partie kannst du abhaken, die hätten noch eine Stunde spielen können“, kommentierte er gegenüber Strelitzius die Harmlosigkeit der Neustrelitzer. Auch Schatzmeister Toralf Haarnack war bedient: „Wir sind heute überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen“, bewertete er die unzähligen Ballverluste der Hollerieth-Elf. „Sieht man die Entwicklung der letzten Spiele zu Hause, so war das heute ein eindeutiger Schritt zurück.“ Die Heimserie aus bislang fünf Partien in Neustrelitz ohne Niederlage ist mit dem heutigen Tag ohnehin futsch.

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Unser Team bleibt im Abstiegskampf auf dem vorletzten Tabellenrang, Altglienicke und Auerbach drei Punkte davor. Bereits am kommenden Mittwoch besteht erneut im Parkstadion die Möglichkeit zur Wiedergutmachung. Dann steht allerdings der BFC Dynamo als souveräner Tabellenzweiter gegen die TSG Neustrelitz auf dem Rasen. Anstoß ist um 19 Uhr.

Abwehrchef und Kapitän Filip Luksik (Mitte) hat mich heute nicht überzeugt, um es mal freundlich auszudrücken.