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Elektropionier Remo Klawitter biegt heute vor dem Leea in Neustrelitz ins Ziel ein. Fotos: Leea GmbH

Am Landeszentrum für erneuerbare Energien M-V (Leea) in Neustrelitz ist  am heutigen Sonntag Remo Klawitter gefeiert worden. Der Berliner hat eine weltweite Bestmarke von 1113,4 Kilometern Strecke innerhalb von 24 Stunden mit seinem Elektromotorrad der US-Marke „Zero“ gesetzt. Klawitter startete am Sonnabend um 12 Uhr in Falkensee. 24 Stunden lang war er zwischen Oranienburg und Neubrandenburg auf der B 96 unterwegs und hat dabei immer wieder am Leea an der dortigen Ladesäule seine Batterie aufgeladen, wo die Tour auch ihr Ende fand. Etwa alle 150 Kilometer musste Strom getankt werden, dabei blieb jeweils etwa eine Stunde zum Schlafen.

Ziel war es, so viele Kilometer wie möglich zu schaffen und damit eine erste weltweite Bestmarke zu setzen. Der Weltrekordversuch fand unter realen Bedingungen statt. Die vielbefahrene B 96 wurde nicht abgesperrt, und neben dem Verkehr hatte Remo Klawitter vor allem mit trübem und teilweise regnerischem Wetter zu kämpfen. Doch was am Sonnabend bei Nieselregen, Nebel und Kälte begann, endete am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein und mit begeisterten Besuchern und Fans am Leea, die den Weltrekordler jubelnd in Empfang nahmen.

Remo Klawitter im angeregten Gespräch mit Falk-Roloff Ahrend.

Remo Klawitter ist seit 2016 stolzer Besitzer einer ZERO SR 13.0 und leistet seitdem Pionierarbeit für die Elektromobilität. Mit dem am Leea in Neustrelitz beheimateten Trägerkreis Elektromobilität M-V hat er einen idealen Partner für seinen Weltrekordversuch gefunden. Leea-Geschäftsleiter Falk Roloff-Ahrend als Vorstandsmitglied des Trägerkreises und Remo Klawitter sind sich einig, dass die Elektromobilität in Zukunft stark an Bedeutung zunehmen und der Weltrekord nun der Elektromobilität auf zwei Rädern die nötige Aufmerksamkeit verleihen wird.

www.leea-mv.de