Schlagwörter

, , ,

Constance Lindheimer, Andreas Butzki und Till Backhaus werfen einen Blick auf den sanierten Haussee.

Nicht gerade Besuchswetter hatte Agrarminister Till Backhaus (SPD) bei seinem Besuch in der Feldberger Seenlandschaft. Er war einer Einladung des Landtagsabgeordneten Andreas Butzki gefolgt, der für den Regen auch nichts konnte. Butzki und Backhaus trafen sich im Haus des Gastes mit Constance Lindheimer, Bürgermeisterin der Feldberger Seenlandschaft.

Das Programm für den Nachmittag sah unter anderem einen Abstecher zum Ufer des Haussees vor. Vor sechs Jahren wurde mit der Sanierung dieses Gewässers begonnen. Bürgermeisterin Lindheimer wie auch Naturparkleiter Dr. Wernicke bescheinigten den Erfolg dieser vom Landwirtschaftsministerium geförderten Arbeiten. Der Haussee der Feldberger und ihrer Gäste ist wieder sauber. Trotz des Nasses von oben ging es wenigstens auf den sogenannten Hochzeitssteg.

Anschließend waren Minister, Landtagsabgeordneter und Bürgermeisterin zu Gast im Kleingartenverein „Am Schmalen Luzin“. Dessen Vorsitzender Günter Schulz und weitere Vorstandsmitglieder zeigten bei einem, ebenfalls wetterbedingt verkürzten,  Spaziergang dem Minister, in dessen Ressort auch die Kleingartenvereine des Landes gehören, die gepflegte Gartenanlage. Die Gesprächsrunde, eigentlich auf einer see- und sonnezugewandten Terrasse eines Vorstandsmitgliedes geplant, wurde dann kurzerhand in das Vereinshaus verlegt. Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen tauschten sich die Vorstandsmitglieder mit Minister, Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnetem über die Probleme der Kleingärtner und auch die des Ehrenamtes aus.

Die Mitglieder des Vereins, der schon 1920 gegründet wurde, pflegen 92 Gärten, von denen jeder durchschnittlich 600 Quadratmetern umfasst. Damit liegen die von den Kleingärtnern dieser Anlage bewirtschafteten Flächen über dem üblichen Durchschnitt von Kleingartenvereinen. Das Bundeskleingartengesetz spricht von 400 Quadratmetern.

Junger Fischer legt ein paar Probierstücke vor

Auch die Fischerei und Angelvereine gehören zum Geschäftsbereich von Till Backhaus. Andreas Butzki ist fischereipolitischer Sprecher seiner Fraktion. So sollte der letzte Programm-Punkt des Feldberg-Besuchs beim Fischer Oliver Pahlke an einem der von ihm bewirtschafteten Seen stattfinden. Das Treffen mit dem Jungunternehmer, der sich erst vor drei Jahren selbstständig machte, wurde wieder ins Haus des Gastes verlegt. Der junge Fischer beeindruckte mit seinem engagierten Bericht über die tägliche Arbeit und die damit verbundenen Probleme, wie sie zum Beispiel die Vermarktung darstellt. Aber er hatte auch konkrete Ideen und Fragen, die er dem Minister vortrug und wo dieser ihm Unterstützung zusagte. Und Oliver Pahlke brachte ein paar Probierstücke aus seiner Vermarktung mit. Das Erinnerungsfoto fand dann nicht am See statt, sondern vor der aktuellen Foto-Ausstellung „Alte Bäume“, die derzeit vom Kunstverein Feldberger Land e.V. im Haus des Gastes gezeigt wird.