Trotz Überzahl hatten die Strelitzer Jungs ein hartes Stück Arbeit zu leisten.
Die ersten drei Ostereier haben die Neustrelitzer TSG-Oberligisten im Nest. Gestern Abend besiegten sie im heimischen Parkstadion vor rund 350 Zuschauern Dynamo Schwerin mit 3:1 (1:1) und klettern damit in der Tabelle aufs Treppchen (Strelitzius berichtete kurz).
Nick Höfer hat heute Abend gleich nach dem Seitenwechsel ein schönes Tor für seine TSG geschossen.
Den Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz ist am Abend im heimischen Parkstadion die Revanche gelungen. Nach der Hinspielniederlage gegen die Dynamos aus Schwerin gingen die Strelitzer Jungs diesmal mit 3:1 (1:1) als Sieger vom Platz. Die drei errungenen Punkte lassen die Elf von Coach Thomas Franke auf Rang 3 der Tabelle klettern.
Javier Alejandro Jimenez Paris hebt den Ball über den herausgelaufenen Ibrahim Suaib zum 2:0.
Gleich mehrfach brandete am gestrigen Abend im Neustrelitzer Parkstadion beim 2:0 (1:0) der Platzherren über die SG Dynamo Schwerin (Strelitzius berichtete kurz) Jubel auf. Da war natürlich das frühe Führungstor für die Oberligisten der TSG Neustrelitz in der 8. Minute durch Oskar Fijalkowski. Der hatte am schnellsten begriffen, dass der Schiedsrichter ein Foul an einem der Neustrelitzer Kicker nicht pfeifen wird, drehte sich einmal an der Strafraumgrenze um die eigene Achse und zog ab. Der Schuss nicht sonderlich scharf, aber sehr platziert in die äußerste rechte untere Ecke. Da kam Schwerins Keeper Ibrahim Suaib nicht mehr dran.
Die Gastgeber zeigten von Beginn an, wer Chef auf dem Rasen ist. Und ließen sie mal nach und die Dynamos ins Spiel kommen, dann war ja da auch noch Schlussmann Paul Benjamin Krause. Der 1,98 Meter große Keeper zeigte bei seinem Debüt in Neustrelitz tolle Paraden, so in der 28. Minute mit einem irren Reflex. Den Ball kann er erst in allerletzter Sekunde gesehen haben. Oder der von ihm in der 75. Minute parierte Elfmeter, nachdem Luca Müller wegen angeblichen Handspiels im Strafraum die Rote Karte gesehen hatte. Und war Krause wirklich mal geschlagen, wie in der 38. Minute, dann kratzte ein TSG-Verteidiger, es war wohl Kapitän Nils Röth, den Ball noch von der Torlinie.
Den Gäste, die kurz vor Toresschluss noch Rotgelb hinnehmen mussten, ist zu bescheinigen, dass sie fast bis zum Ende das Spiel offen hielten und immer wieder gefährliche Gegenstöße ausführten. Erlösung erst in der 90. Minute, und da kannte der Jubel der Neustrelitzer dann keine Grenzen mehr. Der eingewechselte Javier Alejandro Jimenez Paris nimmt einen langen Ball aus vollem Lauf aus, wird noch von einem Gegenspieler bedrängt und hebt aus rund 20 Metern Distanz das Leder über den herausgelaufenen Dynamo-Torwart in die Maschen. Ein tolles Tor. Und ein schöner Fußballabend für die rund 400 Zuschauer.