Jedes Jahr im Juni zeigen Quilter in aller Welt an öffentlichen Orten ihre Handwerkskunst. Beim QUilting In Public, einer Aktion der Patchworkgilde Deutschland e.V., können Besucherinnen und Besucher sich informieren – und vor allem selbst mitmachen! Am Sonnabend, den 7. Juni, sind alle Interessierten zum QUIP Day nach Ankershagen eingeladen.
Ich möchte meine Leser auf einen Vortrag hinweisen, den Dr. Sven Müller am kommenden Sonnabend, den 10. Februar, um 14 Uhr, im Schliemann-Museum Ankershagen hält: Sein Thema lautet Die Havelquelle in historischer Zeit und die Mühle zwischen Pieverstorf und Freidorf. Ein wichtiger Hintergrund ist der langanhaltende Streit, wo denn nun der genaue Ursprung der Havel zu suchen ist.
Dr. Müller hat darüber einen umfassenden Beitrag in der aktuellen Nr. 14 der „Dorfzeitung. Heimatkundliches Jahrbuch des Klein Vielen e.V.“ geschrieben. Er ist dort ab Seite 62 nachzulesen. In Ankershagen wird der Autor zum Thema anschaulich und zusammenfassend berichten.
„QUIP – Quilt in Public“ ist eine Einladung nach Ankershagen an alle, die sich für das Quilten interessieren. Wer mehr über diese traditionelle Handarbeitstechnik erfahren möchte, ist am Sonnabend, den 17. Juni, herzlich im Vortragssaal des Heinrich-Schliemann-Museum, Lindenallee 1, willkommen. Von 10.30 bis 16 Uhr findet dort die QUIP-Day-Aktion statt.
Quilten – Was ist das und wie geht das? Stoffe werden zu Blöcken und ergeben einen Quilt. Den Weg dahin zeigen anschaulich an Beispielen zum Angucken und Anfassen die beiden Organisatorinnen Gisela Putzier und Gudrun Jensen, die selbst seit Jahren dieses Hobby intensiv betreiben. Kleine und Große können sich auf Mitmachaktionen und auf eine kleine Quiltaussstellung freuen!
Das Schliemannmuseum bietet Kindern und Erwachsenen eine spannende Ausstellung über Heinrich Schliemanns Leben und seine vielfältigen Unternehmungen, im Museumsbistro können sich alle stärken, das Trojanische Pferd vor dem Museum lädt zum Rutschen ein und im Park können Spaziergänge unternommen werden. Gegenüber ist die schöne Kirche von Ankershagen zur Besichtigung offen.
Am Freitag präsentierte das Schliemann-Museum in Ankershagen eine neue Sonderausstellung unter dem Titel „Die Spur des Goldes“. Zur feierlichen Eröffnung erschienen zahlreiche Besucher und folgten interessiert den Ausführungen von Museumsleiterin Undine Haase. Im Fokus der neuen Sonderschau steht der Schatz des Priamos, der spektakuläre Goldfund Heinrich Schliemanns, der sich am 31. Mai zum 150. Mal jährte.
Bis zum heutigen Tag faszinieren die trojanischen Altertümer mit diesem sagenhaften kunstfertigen Schmuckstücken Menschen weltweit. Museumsleiterin Undine Haase freut sich anlässlich des Fundjubiläums diese besondere Schau in Ankershagen zu präsentieren und berichtet: „Mit Hilfe all derer, die an der Umsetzung und Ausgestaltung dieser Sonderausstellung beteiligt waren, ist es uns gelungen einen umfassenden Blick auf die vielen Stationen des Goldes, vom Schmuggelgut über spektakuläre Präsentationen bis zur Beutekunst, zu bieten. Zugang zu den Dokumenten aus dem Osmanischen Reich gewährte Dr. Rüstem Aslan. Weitere Unterstützung erhielten wir von den Staatlichen Museen zu Berlin. Etliche Originaldokumente, die die Ausstellung des Schatzes im Londoner South-Kensington Museum sowie die Aufstellung durch Heinrich Schliemann im Berliner Museum dokumentieren, sind zu sehen. Darüber hinaus zeigen wir auch bisher unpublizierte Dokumente.“
Die Sonderausstellung ist nun bis Oktober 2023, im Rahmen der Dauerausstellung rund um das facettenreiche Leben des Troja-Ausgräbers Heinrich Schliemann, zu sehen. Weitere Details und alle Informationen rund um das Museum auf www.schliemann-museum.de
Die erste Fotografie des Schatzesvom 31. Mai 1873.
Ab Freitag, den 9. Juni, präsentiert das Schliemann-Museum in Ankershagen eine neue Sonderausstellung unter dem Titel „Die Spur des Goldes“. Im Fokus steht der Schatz des Priamos, der spektakuläre Goldfund Heinrich Schliemanns. Nach der ersten Grabungskampagne in Troja von 1871-1873 glaubte Heinrich Schliemann anhand der freigelegten Mauern, bewiesen zu haben, dass das von Homer besungene Troja mit seinen starken Mauern und mutigen Kriegern existiert hat. Er gab das offizielle Grabungsende zum 15. Juni 1873 bekannt. Doch noch Ende Mai legte Schliemann einen spektakulären Goldfund frei. Der homergläubige Ausgräber war sich sicher, es handelt sich um den Schatz des trojanischen Königs Priamos. In den 150 Jahren nach seiner Auffindung hat dieser Schatz eine bewegte Geschichte hinter sich und sein Weg ist noch nicht zu Ende.