Mit Dmitri Stajila vor wenigen Wochen hat die TSG Neustrelitz einen erfahrenen Torhüter verpflichtet, um eine Schlüsselposition in ihrem Oberligateam zu besetzen. Dieses Vorhaben ist nun Geschichte, da der Vertrag mit Stajila durch den Verein aufgelöst wurde.
Im Zuge der Bemühungen der Residenzstädter, das Aufenthaltsrecht des Moldawiers für Deutschland fristgemäß zu verlängern, sahen sich die Verantwortlichen der TSG mit rechtlichen Gegebenheiten konfrontiert, welche Stajilas Einsatz als Torhüter in naher Zukunft ausschließen. Folgerichtig ist eine Zusammenarbeit unter Berücksichtigung der deutschen Gesetzeslage zum momentanen Zeitpunkt nicht möglich.
Eine der wenigen Chancen für die TSG Neustrelitz: Dennis Ladwigs Kopfball streicht in der zweiten Hälfte knapp am Gehäuse der Berliner vorbei. Links schaut Manuel Härtel dem Leder hinterher.
Von diesem Heimspiel hatten sich die Oberligisten der TSG Neustrelitz und ihre Anhänger viel versprochen. Am Ende der Partie heute Nachmittag gegen den Charlottenburger FC Hertha 06 vor 350 Zuschauern im Parkstadion der Residenzstadt hieß es leider 1:3 (1:1), und die Enttäuschung war groß.
Kann sich am Ende angesichts der Niederlage nicht wirklich über seinen Treffer freuen: Manuel Härtel.Er vermisste passgenaue Flanken, wie immer wieder trainiert.
Dabei waren die Gastgeber nach sehr verhaltenem Beginn in der 24. Minute umjubelt durch Manuel Härtel in Führung gegangen. Rei Oami war es, der einen genialen Pass auf den durchgelaufenen Angreifer spielte, der sich allein gegen Hertha-Keeper Mateusz Zlotogorski die Ecke aussuchen konnte. Der Treffer hatte in der Luft gelegen, nachdem es bei zwei Ecken hintereinander schon lichterloh im Hertha-Strafraum gebrannt hatte. Zuvor hatte in der 11. Minute nach Unstimmigkeiten in der Neustrelitzer Abwehr der herausgelaufene TSG-Schlussmann Justin Borchardt mit einer Glanzparade einen frühen Rückstand der Platzherren verhindert.
Keine Chance hatte Borchardt hingegen beim Handelfmeter der Herthaner in der 32. Minute durch Özer Ozan Pekdemir nach Ballverlust der TSG im Mittelfeld, die eigentlich gerade dabei war die Oberhand zu gewinnen. Noch in der ersten Halbzeit holte Coach Thomas Franke Maik Frühauf vom Platz und ersetzte ihn im Mittelfeld durch Tobias Teetz. Der sorgte auch sofort für Belebung, Zählbares war aber bis zum Pausenpfiff nicht mehr zu verbuchen.
Justin Schultze (am Ball in einem früheren Spiel) läuft morgen im Parkstadion wieder auf.Oskar Fijalkowski (rechts mit Maske) fällt hingegen aus.
Die Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz gehen nach Aussage von Trainer Thomas Franke hochmotiviert in die morgige Heimpartie gegen den Charlottenburger FC Hertha 06. Anstoß im Parkstadion ist um 13.30 Uhr. „Wir wollen die drei Punkte unbedingt abräumen“, sagte mir der Coach heute bei der Vorbesprechung.
Was den Gegner angehe, so solle man sich nicht von der momentanen Tabellenposition der Berliner täuschen lassen. Der Elfte – drei Spiele, ein Sieg, zwei Niederlagen, noch nicht berauschend – empfängt das mit drei Niederlagen belastete Schlusslicht. „Die Herthaner sind eine gute Mannschaft. Die Jungs können alle mit dem Ball umgehen, sind sehr stark im Spiel 1 gegen 1. Die dürfen erst gar nicht in ihren Rhythmus kommen, sonst wird es sehr schwer für uns“, so mein Blogpartner.
Leider gibt es eine schlechte Nachricht. Oskar Fijalkowski fällt mit Bänderriss aus. Dafür kehren andere Akteure nach ihren Blessuren zurück ins Team, darunter Justin Schultze. Es sieht auf keinen Fall schlecht aus im Kader. Strelitzius freut sich auf das Match, ist im Stadion und wie gewohnt nach Abpfiff mit dem Spielbericht schnell auf Sendung.
Tom Kliefoth hat für den Anschlusstreffer der TSG Neustrelitz in Rostock gesorgt.
Am heutigen Sonnabend haben die Neustrelitzer TSG-Oberligakicker beim Vizemeister der vergangenen Saison gastiert, dem Rostocker FC. Endstand der Partie 1:2 (0:0) aus Sicht der Neustrelitzer, Auswärtsniederlage.
Bis zur Pause hätten die Gäste, die ihre Sache eigentlich gut gemacht haben, bereits führen müssen, aber es war wieder die alte Leier. Die Möglichkeiten für die TSG waren da, sind aber nicht in Zählbares umgemünzt worden. Immerhin: Der eigene Kasten wurde sauber gehalten.
Die Gastgeber waren nach dem Seitenwechsel dann allerdings durch Tore von Samuel Scharf (54.) und Jonas Banouas (57.) in Führung gegangen. Ein Fehlpass im Spielaufbau der Neustrelitzer wurde eiskalt bestraft, nach dem 0:1 kamen die aus dem Tritt, wollten zu unkonzentriert den Ausgleich und kassierten prompt kurz darauf das 0:2. In der 62. Minute gelang Tom Kliefoth per Kopf nach Ecke der Anschlusstreffer für die TSG Neustrelitz. Eine schöne Aktion des 26-Jährigen. Mehr konnte die Elf von Coach Thomas Franke in der verbleibenden guten halben Stunde leider nicht für sich verbuchen, und auch der Gegner hatte sein Pulver verschossen.
„Die Jungs haben gut gespielt, aber sie machen die Dinger eben nicht rein“, so Thomas Franke gegenüber Strelitzius. „Und nach dem Rückstand herrschte dann Kopflosigkeit. Positiv anzumerken ist, dass die Einstellung unserer Mannschaft absolut gestimmt hat. Da kann ich niemandem etwas vorwerfen.“
Am Sonntag, den 27. August, empfängt die TSG Neustrelitz im heimischen Parkstadion die Herthaner aus Charlottenburg. Anpfiff ist um 13.30 Uhr.
Riesige Freude, und Erleichterung nach dem verpatzten Saisonstart, am Nachmittag im Neustrelitzer Parkstadion: Die Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz gewinnen vor 350 begeisterten Zuschauern ihr Heimspiel gegen den RSV Eintracht 1949 aus Stahnsdorf mit 4:1 (2:1). Die Treffer für die Gastgeber schossen Tom Kliefoth (35.), Geburtstagskind Dennis Ladwig per Strafstoß (60.) und Marcus Niemitz (80.). Das vierte Tor in der 42. Minute wird Manuel Härtel angerechnet, tatsächlich war es nach Aussage seiner Mitspieler ein Eigentor der Gäste. Den einzigen Treffer für die Brandenburger schoss Julian Rauch in der 36. Minute.
Schnell war klar, dass die Residenzstadtkicker auf Offensive setzen. Nach sieben Minuten hätte es schon 3:0 stehen können, und die ersten Fans rauften sich die Haare. In der 24. Minute konnte Eintracht-Keeper Niclas Schule einen von Dennis Ladwig aus halbrechter Position getretenen Freistoß gerade noch aus der Ecke fischen. Erlösung in der 35. Minute: Ladwigs halbhoch angesetzter Eckball wurde von Kliefoth per Kopf zur Führung verwandelt.
Besser verteidigen ist so eine Sache
Die Torschützen des Tages: Dennis Ladwig, Marcus Niemitz, Tom Kliefoth (von links).
In der 41. Minute wieder Ecke für die Neustrelitzer, Manuel Härtel erwischte im Gewühl das Leder mit dem Kopf, das aber wohl noch über eine Eintracht-Zwischenstation den Weg in die Maschen fand. Jetzt wurde das Spiel härter, die Gäste verlegten sich aufs Foulen, und folgerichtig musste Saheed Mustapha mit Gelb-Rot kurz vor dem Halbzeitpfiff vom Platz.
Nur eine Minute später zeigte sich, dass das von Coach Thomas Franke geforderte bessere Verteidigen so eine Sache ist. Ob die TSG-Defensiven samt Keeper auf Abseits gehofft hatten, man weiß es nicht. Förmlich paralysiert wurde zugeschaut, wie Rauch den Ball über TSG-Schlussmann Justin Borchardt in die Maschen schlenzte. Einen ähnlichen Treffer hatte der Keeper, der sich Ausflüge bis kurz vor die Mittellinie leistet, übrigens bereits beim Saisonauftakt in Fürstenwalde kassiert. In der 25. Minute landete ein Einwurf der Neustrelitzer in der eigenen Hälfte direkt bei einem Stahnsdorfer. Der war wohl so überrascht von der „Vorlage“, dass er den Ball prompt ins Nirwana semmelte. Da hätten die Eintracht-Fußballer, wenn es dumm gekommen wäre, auch in Führung gehen können.
TSG-Coach Thomas Franke ist nach dem Fehlstart in Fürstenwalde zum Saisonauftakt in Fürstenwalde (Strelitzius berichtete) nur verhalten optimistisch, was das Heimspiel seiner Oberligisten morgen im Neustrelitzer Parkstadion gegen die Eintracht-Kicker aus Stahnsdorf angeht. „Gleichwohl erwarte ich von meiner Mannschaft vor heimischem Publikum eine angemessene Reaktion auf die zuletzt gezeigte Leistung“, so mein Blogpartner beim Vorgespräch. „Vor allem müssen wir besser verteidigen als gegen die Unioner, kompakt stehen und mehr in die Zweikämpfe gehen.“ Trotzdem werde es sehr schwer gegen den RSV Eintracht 1949, „eine eingespielte Truppe, die an Qualität eher noch dazugewonnen hat“.
Mit Oskar Fijalkowski und Justus Guth fallen bereits am 2. Spieltag zwei wichtige Akteure in den Reihen der TSG Neustrelitz verletzt aus. Leider lässt zudem die Spielberechtigung für Hoffnungsträger Bright John Essien weiter auf sich warten. Anstoß im Neustrelitzer Parkstadion ist um 13.30 Uhr. Strelitzius ist am Ort des Geschehens und nach Abpfiff wie gewohnt zügig auf Sendung.
Schlechte Stimmung bei Coach Thomas Franke, hier ein Bild aus der Testphase zur neuen Saison.
Das Achtungszeichen, dass die Oberliga-Fußballer der TSG Neustrelitz zum Saisonauftakt 2023/24 setzen wollten, haben sie sich nur selbst aufgepflanzt. Bei Union Fürstenwalde haben sie heute Nachmittag eine 2:4 (0:2)-Niederlage kassiert. Durch Tore von Yulian Andreas Cordoba Moreno in der 13. und in der 30. Minute lagen die Neustrelitzer zur Halbzeit bereits zurück. Dennis Ladwig sorgte mit seinem Treffer kurz nach dem Seitenwechsel in der 49. Minute für neue Hoffnung. Aus dem 16-er Bereich hämmerte er das Leder volley in die Union-Maschen, ein Superabschluss.
Dennis Ladwig hatte zwischenzeitlich in Klassemanier für den Anschlusstreffer gesorgt.
Die währte aber ganze vier Minuten, da trafen die Gastgeber wieder durch Moreno. Und Julian Mätzke machte den Residenzstadtkickern in der 88. Minute endgültig einen Strich durch die Rechnung. Der Treffer von Dustin Keil für die TSG in der 95. Minute war da nur noch Kosmetik. Er konnte abstauben, nachdem sich Manuel Härtel toll durchgesetzt hatte, aber nur den Pfosten traf.
Unsere Jungs stimmungsmäßig am Boden, allen voran natürlich Coach Thomas Franke, der sich nach der zu Optimismus berechtigenden Vorbereitungsphase seines Teams den Start in die neue Spielzeit ganz anders vorgestellt hatte. Stattdessen erlebte er nach eigener Aussage im Gespräch mit Strelitzius einen „Rückfall in die vergangene Saison“. „Ich bin schwer enttäuscht. Wir haben schlecht verteidigt, individuelle Fehler kamen hinzu. Die zweite Hälfte war unsere bessere, aber das ändert nichts an der Niederlage. Wir wollten hier heute anders vom Platz gehen.“
Die TSG Neustrelitz hat sich gegen die Regionalligisten vom Berliner AK 07 wirklich gut verkauft: von links Nils Röth, Justin Schultze, Bright John Essien.
Die Oberligisten der TSG Neustrelitz haben heute im heimischen Parkstadion ihr letztes Testspiel vor dem Start in die Punktspielsaison 2023/24 bestritten. Zu Gast war Regionalligist Berliner AK 07. Die Partie vor rund 100 Zuschauern bei bestem Fußballwetter endete mit 1:2 (1:0). Das Tor für die Neustrelitzer schoss Neuzugang Manuel Härtel in der 16. Minute nach schönem Kombinationsfußball der Platzherren. Bereits in der 2. Minute hätte es im AK-Tor klingeln können. Da hatte Härtel den durchgestarteten Tom Kliefoth bedient. Dessen Kopfball ging jedoch daneben.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte auch Justin Schulze die Chance, seinem Team einen Treffer zu bescheren. Eine weite Eingabe brachte der 23-Jährige aus vollem Lauf leider nicht unter Kontrolle. Mit berechtigtem Applaus für eine tolle Vorstellung wurden die Neustrelitzer von den Fans in die Kabine verabschiedet. Die TSG Neustrelitz bis hierhin die klar bessere Truppe. Der Berliner AK verbuchte in den ersten 45 Minuten eine einzige Chance, aber da war auch noch Dmitri Stajila im Kasten der Gastgeber, der allein gegen einen Berliner mit ganzem Körpereinsatz das bessere Ende für sich hatte.
Essien hinterlässt starken Eindruck
Zur 2. Halbzeit brachte TSG-Coach Thomas Franke Bright John Essien, auf den ich sehr gespannt war. Und der hinterließ einen wirklich starken Eindruck, technisch brillant, durchsetzungsfähig und spurtstark. Bleibt zu hoffen, dass zum Start in den Ligabetrieb die Spielgenehmigung für Essien bei den Neustrelitzern eingeht. Max Lucas Schwenn aus der Meistermannschaft der Neustrelitzer A-Jugend, der Mitte der 2. Halbzeit auf den Rasen durfte, nutzte den Einsatz und ließ sein Talent aufblitzen.
Die Oberligisten der TSG Neustrelitz haben am Abend ihr Testspiel beim SV Siedenbollentin (Verbandsliga) mit 5:0 (3:0) gewonnen. Einem Eigentor der Gastgeber folgten Treffer von Essien, Nica (Probespieler), Ladwig per Elfmeter und Keil. Coach Thomas Franke sprach gegenüber Strelitzius von einer „sehr guten ersten Hälfte“ der Neustrelitzer und einer „ordentlichen zweiten Halbzeit“. „Wir sind auf dem richtigen Weg, hätten allerdings noch mehr Tore machen können und müssen.“
Berliner AK 07 kommt ins Parkstadion
Im Rahmen der Saisonvorbereitung testet die TSG Neustrelitz eine Woche vor dem Beginn der Hinrunde in der Oberliga Nord jetzt noch gegen den Regionalligisten Berliner AK 07. Die Partie wird im heimischen Parkstadion ausgetragen. Anpfiff ist am kommenden Sonnabend, den 22. Juli, um 13 Uhr. Das ursprünglich für Sonntag angesetzte Vorbereitungsspiel gegen die Vertretung von Berlin Hilalspor (Berlin-Liga) wurde durch den Gegner abgesagt.