Enttäuschte Gesichter bei den TSG-Kickern, die alles gegeben haben.
Die Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz haben am Nachmittag das Landespokalfinale in Greifswald verloren. Vor 2600 Zuschauern im Volksstadion der Hansestadt unterlagen sie dem Regionalligisten Greifswalder FC mit 0:5 (0:3). Die Elf von Thomas Franke hat aufopferungsvoll gekämpft und durchaus Möglichkeiten gehabt, das Ergebnis zumindest freundlicher zu gestalten.
„Ich bin trotz der in Zahlen klaren Niederlage unheimlich stolz auf das, was Ihr heute gezeigt habt“, so der TSG-Coach im Schlusskreis zu seinen Strelitzer Jungs. Mehr zur Partie am Abend hier im Strelitzius Blog.
Der Gegner der TSG Neustrelitz im Fußball-Landespokalfinale steht fest. Die Residenzstadtkicker treffen am 25. Mai in Greifswald auf den Regionalligisten Greifswalder FC.
Die Hansestädter setzten sich am gestrigen Abend erst in der Verlängerung mit 5:2 gegen den Verbandsligisten FSV Kühlungsborn durch, nach 90 Minuten stand es 2:2, während es die Neustrelitzer Oberligisten mit 2:1 in der regulären Spielzeit gegen die SpVgg Torgelow-Ueckermünde (Verbandsliga) schafften, ins Endspiel einzuziehen (Strelitzius berichtete).
Nach dem Sieg unserer Strelitzer Jungs im Halbfinale des Fußball-Landespokals gegen die Spielvereinigung Torgelow-Ueckermünde (Strelitzius berichtete) ist natürlich auch TSG-Präsident Nico Manke auf Wolke 7. „Unsere Mannschaft hat gespielt, wie ich mir das gewünscht habe. Der Sieg ist zu 100 Prozent verdient. Wir haben den erwarteten Kampf angenommen, hinten kaum etwas zugelassen und vorn effektiv zugeschlagen“, so mein Blogpartner auf der Heimfahrt aus der Haffstadt.
Nico Manke nutzte die Gelegenheit für harsche Kritik am Landesfußballverband. „Ich kann die Entscheidung, dass das Pokalfinale am 25. Mai in Greifswald stattfindet, für das auch wir uns beworben haben, nicht nachvollziehen. Sollte der Greifswalder FC als uns gegenüber höherklassige Mannschaft das Endspiel erreichen, hätte er auch noch Heimvorteil. Das ist schon ungewöhnlich genug. Zudem haben wir in Neustrelitz auch noch das eindeutig bessere Stadion. Die irgendwo daher geholten geografischen Begründungen kann man nur als fadenscheinig bezeichnen.“
So sieht Freude aus: Unsere TSG-Kicker stehen im Pokalfinale. Fotos: Nico Kosche
Coach Thomas Franke ist „unsagbar stolz“ auf seine Jungs. Die Oberligisten der TSG Neustrelitz stehen im Finale des Fußball-Landespokals. Am Nachmittag besiegten sie die Spielvereinigung Torgelow-Ueckermünde (Verbandsliga) in der Haffstadt mit 2:1 (1:0). Beide Tore für die Residenzstadtkicker schoss Manuel Härtel (32., 74.), der präzise bedient worden war und in der Manier eines Torjägers eiskalt verwandelte. In der 94. Minute kamen die Gastgeber durch Jean-Luca Beck noch zum Ehrentreffer, der aber nur noch Kosmetik bedeutete.
„Mir geht es gerade unheimlich gut“, sagte mir Thomas Franke unmittelbar nach Abpfiff. „Wir haben von A bis Z unser Konzept umgesetzt und vor allem diesmal unsere Chancen genutzt. Respekt vor unseren Gegnern, wir haben mit viel Kampf dagegengehalten und heute etwas ganz Tolles abgeliefert und erreicht.“
Das Endspiel findet am 25. Mai in Greifswald statt. Der Gegner der Neustrelitzer wird heute ab 17.30 Uhr zwischen dem gastgebenden FSV Kühlungsborn und dem Greifswalder FC ermittelt. Das Ergebnis ist zeitnah hier im Blog zu erfahren.
Der Held von Ueckermünde: Manuel Härtel hat zwei Mal für die TSG Neustrelitz getroffen.
Im Fußball-Landespokal Mecklenburg-Vorpommern sind am Montagabend die Halbfinal-Spiele ausgelost worden. Die Verbandsligisten der Spielvereinigung Torgelow-Ueckermünde treffen zu Hause auf unsere Oberligisten der TSG Neustrelitz. Verbandsligist FSV Kühlungsborn empfängt den Greifswalder FC aus der Regionalliga. Die Entscheidung über den Finaleinzug fällt am 1. Mai. Das Endspiel wird am 25. Mai im Greifswalder Volksstadion ausgetragen.
Am Sonntag, den 7. April, geht es für die TSG Neustrelitz (8.) im Oberliga-Betrieb weiter. Die Residenzstadtkicker freuen sich auf den SC Staaken (11.). Anstoß im Parkstadion ist um 13.30 Uhr.
Tom Kliefoth (in Rot) hat das einzige Tor gegen die Penzliner erzielt und seine Mannschaft damit im Landespokal gehalten. Fotos: Anne Böhm
Mit der Minimalausbeute von einem Treffer haben die Oberligisten der TSG Neustrelitz am Nachmittag vor weit über 500 Zuschauern in Penzlin das Halbfinale im Fußball-Landespokal erreicht. Tom Kliefoth erzielte das Tor gegen die Gastgeber in der 38. Minute. Es war einer der wenigen schnell ausgeführten Vorstöße gegen die tief stehenden Penzliner Landesligisten, und Kliefoth konnte den präzise nach innen gespielten Pass aus fünf Metern verwerten. Die Führung war mehr als verdient, der Drops aber noch längst nicht gelutscht. Zum Ende der Partie schien der Erfolg der TSG-Kicker, die den knappen Vorsprung verwalteten, sogar noch in Gefahr zu geraten. Aber die Platzherren machten es bei ihren Kontern den Residenzstädtern nach und ließen es an der nötigen Konsequenz im Abschluss mangeln.
„Wir sind eine Runde weiter, und das ist es, was einzig zählt. Und wir haben auswärts gewonnen“, setzte TSG-Coach Thomas Franke ein Ausrufezeichen. Seine Elf sei bis auf die Schlussphase, wo den Penzlinern Chancen eingeräumt wurden, die spielbestimmende Mannschaft gewesen. „Allerdings haben wir vorn zu wenig geleistet. Die Penzliner haben wie erwartet stark dagegengehalten und ihre Sache gut gemacht. Gut für uns, dass sie das Wenige, was wir zugelassen haben und nicht hätten zulassen dürfen, nicht genutzt haben.“
TSG-Präsident Nico Manke, der in Penzlin dabei war, sprach von einer „schweren Geburt“. „Wir haben unser Spiel einfach nicht auf die Kette gebracht. Wie erfolgreich wir bei schnellem Agieren sein können, hat das 1:0 bewiesen. Leider haben wir diese unsere Fähigkeit kaum gezeigt.“
Eine Runde weiter im Pokal sind auch der FSV Kühlungsborn gegen den FSV Bentwisch (2:1) und die SpVgg Torgelow-Ueckermünde gegen den Güstrower SC 09 gekommen. Morgen empfängt noch der FC Schönberg den Greifswalder FC.
Das Halbfinale am 1. Mai wird direkt im Anschluss an das Pokalwochenende am kommenden Montag auf der Einladungsveranstaltung „Danke Schiri“ des Landesfußballverbandes (LFV) in Rostock ausgelost. Das Finale im Lübzer Pils Landespokal findet am 25. Mai im Greifswalder Volksstadion statt.
Die Neustrelitzer haben die Partie bis auf die Schlussphase bestimmt.Dustin Keil (rechts) ist 2021 vom Penzliner SV zur TSG Neustrelitz gewechselt und bei den Residenzstädtern inzwischen eine feste Größe.
Mit einem Arbeitsessen stimmen sich die Oberligisten der TSG Neustrelitz heute Abend auf die morgige Viertelfinal-Begegnung mit dem Penzliner SV im Landespokal ein. Anstoß in Penzlin ist um 14 Uhr, und TSG-Coach Thomas Franke freut sich mit seinen Spielern schon auf eine stimmungsvolle Kulisse. „Die Distanz zwischen beiden Städten ist ja nicht groß, vielleicht knacken wir sogar die 1000-er Zuschauermarke“, sagte mir mein Blogpartner bei der Vorbesprechung.
Die Neustrelitzer stellen sich auf einen unangenehmen Gegner ein. Nicht umsonst stünden die Penzliner, zuletzt im Punktspielbetrieb 9:0-Sieger über den VfB Anklam, an der Spitze der Landesliga und hielten Kurs auf die unmittelbare Rückkehr in die Verbandsliga, so Thomas Franke. „Jede Mannschaft im Pokal ist ernst zu nehmen, die Penzliner erst recht. Etliche Jungs mit TSG-Vergangenheit werden uns morgen bei den Gastgebern begegnen, und der Ansporn, dem höherklassigen Gegner ein Bein zu stellen, dürfte bei allen Penzlinern vorhanden sein.“
Thomas Franke hat nach wie vor nicht alle Spieler am Start. Neben den Kranken und Verletzten fallen auch Keeper Justin Borchardt weiter und Abwehrstratege Nils Röth aus, beide sind gesperrt. „Der Rest ist aber topfit und hoch motiviert“, versprach der Coach. Zum nervenaufreibenden Elfmeterschießen, wie im Pokal-Achtelfinale gegen die Grevesmühlener, solle es nach Möglichkeit nicht kommen. „Aber wenn es positiv für uns ausgeht, habe ich auch dagegen nichts.“
Strelitzius drückt den Strelitzer Jungs alle verfügbaren Daumen und ist morgen nach der Entscheidung schnell auf Sendung. Man liest sich hier im Blog!
Für das Viertelfinalspiel der Neustrelitzer TSG-Fußballoberligisten im Landespokal am kommenden Sonnabend um 14 Uhr bei den Landesligisten vom Penzliner SV sind ab sofort in der TSG-Geschäftsstelle Tickets erhältlich. Sie kosten einheitlich acht Euro.
Ab Mittwoch werden auch bei Königsmann in der Strelitzer Straße 52 Karten verkauft. Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von 14 Jahren brauchen keinen Eintritt zu bezahlen.