Was für ein Pokalvormittag in Priepert! Bei typisch norddeutschem Schmuddelwetter, anhaltendem Regen und dennoch beeindruckenden 299 Zuschauern, entwickelte sich im Halbfinale des Kreispokals Mecklenburgische Seenplatte zwischen dem MSV Priepert und dem Demminer SV 91 ein echter Fußball-Krimi mit spektakulärem 4:2 (0:0) Ausgang, wie mir mein Blogfreund Patrick Scholz berichtet. Mit einer geradezu sagenhaften Aufholjagd drehten die Prieperter das Spiel. Damit zieht der MSV sensationell ins Finale des Kreispokals ein. Dort wartet nun der SV Blau-Weiß Ballin nach heutigem 6:2 (2:0) Halbfinal-Sieg über Union Wesenberg, gegen den der MSV die nächste Überraschung perfekt machen will.
Am Himmelfahrtstag will der MSV Priepert auf heimischem Rasen ins Finale des Kreispokals vorstoßen.Foto: Ralf Milbredt
Und hier für alle Fußballfreunde in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte ein Tipp: Am kommenden Donnerstag, also am Himmelfahrtstag, steigt das Halbfinale im Fußball-Kreispokal der Mecklenburgischen Seenplatte. Und da empfängt der MSV Priepert die Kicker vom Demminer SV 91. Anstoß in Priepert ist um 10 Uhr.
Die in Blau spielenden Mühlenwind-Kicker hielten die Führung fest.Fotos: Ralf Milbredt
Am heutigen Sonntag kam es vor rund 100 Zuschauern im Wokuhler Waldstadion zum Pokal-Viertelfinalduell zweier Mannschaften der Fußball-Kreisoberliga 2, in dem der Gastgeber MSV Priepert auf die SG Mühlenwind Woldegk 1948 traf. Die Woldegker gingen als leichte Favoriten in das Spiel, zumal sie die letzte Begegnung mit 4:1 für sich entscheiden konnten. Von Anfang an entwickelte sich ein Match, das von der SG Mühlenwind Woldegk beherrscht wurde. Folgerichtig dann auch in der 7. Spielminute das 0:1 durch Florian Sehlke. Ab Mitte der 1. Halbzeit gestaltete sich das Spiel offener und dem MSV Priepert gelang durch Nick Marvin Loewie der Ausgleich. Der MSV war jetzt spielbestimmend, konnte mehrere gut herausgespielte Torchancen allerdings nicht nutzen und somit ging es mit einem Unentschieden in die Halbzeitpause.
Die zweite Halbzeit war geprägt durch übertriebene Härte und grobe Fouls. Eine Unaufmerksamkeit der Prieperter im Mittelfeld ermöglichte dem Gegner aus Woldegk die 1:2 Führung durch Ben Magull. Der MSV Priepert vergab Möglichkeiten zum wiederholten Ausgleich, und die SG Mühlenwind Woldegk zog in der 58. und 67. Spielminute durch zwei Tore von Florian Sehlke auf 1:4 davon. Trotz Unterzahl ab der 72. Minute, Tom Burde musste nach Gelb/Rot das Spielfeld verlassen, gelang dem MSV Priepert das 2:4 durch Lennard Kiewitz. In der 88. Minute dann das 2:5 durch Ben Magull. In der Schlussminute erzielte Andy Meincke noch das 3:5 zum Endstand. Somit erreicht die SG Mühlenwind Woldegk 1948 verdient das Halbfinale im Fußball-Kreispokal.
Die Coaches: Steven Lange (Mühlenwind Woldegk, links) und Mirko Kiewitz vom MSV Priepert.
Die Prieperter gehen leicht favorisiert in die Partie gegen die Woldegker.
Am Sonntag um 10 Uhr kommt es in der Kreisoberliga Staffel II zum Duell MSV Priepert gegen die SG Mühlenwind Woldegk. Es wird eine abwechslungsreiche, stimmungsvolle Partie erwartet, in die der MSV Priepert leicht favorisiert gehen sollte.
Auch im Kreispokal-Viertelfinale am 13./14. April kommenden Jahres werden die Woldegker zu Gast beim MSV sein, wie die Auslosung am Dienstagabend in der Geschäftsstelle des Kreisfußballverbandes Mecklenburgische Seenplatte ergab. Der MSV Priepert hat im Pokalspiel erneut Heimvorteil und mit der SG Mühlenwind Woldegk einen Gegner, der viele Zuschauer verspricht.
Mirko Czech, Ordner des MSV Priepert, freut sich auf die Partie am Sonntag gegen die Mühlenwind-Kicker aus Woldegk. Fotos: Ralf Milbredt
Till Noack im Tor der Prieperter hält den Sieg fest.Fotos: Ralf Milbredt
Im Kreisfußballpokal-Achtelfinale hat der MSV Priepert am heutigen Sonntag zu Hause vor rund 130 Zuschauern den Demminer SV 91 mit 2:1 (1:0) nach Verlängerung geschlagen und ist verdient eine Runde weitergekommen. Strelitzius-Korrespondent Ralf Milbredt hat die Partie verfolgt.
Zweifacher Torschütze für die Gastgeber: Julian Rönnbeck
Über 100 Kilometer mussten die Hansestädter zurücklegen, um an der mecklenburgischen Landesgrenze zu Brandenburg antreten zu können. „Ein Gegner, der schwer einzuschätzen ist und von dem man nur weiß, dass er mit Justin Möhle einen gefährlichen Angreifer in seinen Reihen hat“, so Mathias Schmidt vor dem Spiel, Co-Trainer des MSV, der die Prieperter heute coachte.
Von Beginn an entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, wobei der MSV Priepert sich leichte Vorteile erarbeitete und folgerichtig durch Julian Rönnbeck in der 32. Minute die Führung erzielte. So ging es in die Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte der Begegnung hatte der Demminer SV 91 mehr vom Spiel, und nach zahlreichen ausgelassenen Möglichkeiten nutzte Ben Dreher in der 73. Minute eine Unaufmerksamkeit in der Prieperter Abwehr per Kopfball zum Ausgleich. Mit einem 1:1 ging es in die Verlängerung.
In der 106. Minute war es erneut Julian Rönnbeck, der mit einem platzierten Schuss dem gegnerischen Torwart das Nachsehen gab. Mit der 2:1-Führung im Rücken und einer cleveren Abwehrleistung um Torwart Till Noack ließ sich der MSV Priepert den Sieg nicht mehr nehmen.
Hier geht der Ball noch knapp vorbei, in der 32. Minute trifft Julian Rönnbeck dann zum 1:0 für die Gastgeber vom MSV Priepert.Der Demminer Ben Dreher erzielt per Kopf den Ausgleich in der 73. Minute. Es geht in die Verlängerung.
Während sich die Neustrelitzer Fußballfreunde gestern über das 5:0 ihrer TSG-Oberligisten im Landespokal gegen Rot-Weiß Wolgast freuen durften (Strelitzius berichtete), herrschte in Priepert heute trotz bewölkten Himmels eitel Sonnenschein nach dem 5:1 (1:1) des gastgebenden MSV im Kreispokal der Mecklenburgischen Seenplatte gegen den FSV Mirow/Rechlin. Die Tore für die Platzherren schossen Mike Döbel, Julian Rönnbeck, Jupp Schneegaß, Andy Meinke und Nils Ole Zander. Den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Gäste besorgte Marlon Werner.
MSV-Trainer Mirko Kiewitz, assistiert von Mathias Schmidt: „Unsere Mannschaft hat ein super Spiel abgeliefert. Es wurden alle Vorgaben und Vorsätze umgesetzt. Wir sind sehr stolz auf unser Team.“ Danke an meinen Korrespondenten für den Kurzbericht von der Partie. Eine weitere Information: Union Wesenberg behielt in der 1. Runde des Kreispokals auswärts gegen die SG Zepkow mit 8:4 die Oberhand.
War bis zur Pause die Partie noch offen, so sorgten die in Rot spielenden Prieperter im zweiten Durchgang für klare Verhältnisse. Zufriedenheit beiMSV Prieperts Trainer Mirko Kiewitz (links), assistiert von Mathias Schmidt.