Am heutigen Freitag gegen 14.30 Uhr, ereignete sich auf der B 198 zwischen Woldegk und Wolfshagen ein Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Kenntnisstand beabsichtigte der 60-jährige Fahrzeugführer eines PKW VW von der Bundesstraße nach links in eine Einfahrt abzubiegen. Dabei übersah der Mann aus bislang ungeklärter Ursache einen entgegenkommenden PKW Dacia.
Am gestrigen Mittwoch kollidierte gegen 11.45 Uhr ein Frachtschiff mit der Hafenanlage im Rostocker Seehafen und verursachte einen hohen Sachschaden. Die Wasserschutzpolizeiinspektion (WSPI) Rostock erhielt die Mitteilung gegen 12 Uhr von der Verkehrszentrale Warnemünde. Ein Vehicle-Carrier (Autofrachter) fuhr zu diesem Zeitpunkt von zwei Hafenschleppern begleitet in den Seehafen Rostock, um dort anzulegen. Beim Anlegemanöver touchierte der nicht beladene Frachter mit seiner Backbordseite eine Hafenanlage. Dabei wurden eine Steigtreppe und eine Plattform verformt. Am Schiff entstanden mehrere Eindellungen über der Wasserlinie sowie Farbabrieb.
Auf der B198 zwischen Carpin und Möllenbeck kam es am heutigen Morgen gegen 6 Uhr zu einem Wildunfall. Die 37-jährige Fahrzeugführerin kollidierte mit ihrem Pkw kurz vor der Ortschaft Möllenbeck mit einem Hirsch. Durch den Aufprall verendete das Tier am Unfallort, die Fahrerin blieb unverletzt. In Folge des Unfalls fing das Fahrzeug an zu qualmen.
Ein unter der Flagge von Norwegen fahrendes, ca. 88 Meter langes Frachtschiff kollidierte am gestrigen Sonnabend um 17.48 Uhr kurz vor der Brückenpassage in Fahrtrichtung Südhafen Wolgast mit dem Leitwerk der Peenebrücke Wolgast. An Bord des Schiffes kam es dabei zu keinen Personenschäden. Die Höhe des Sachschadens an der Brücke ist bisher noch nicht bekannt. Am Schiff entstand ein nicht unerheblicher Sachschaden. Es kam zu keinem Wassereinbruch am Schiff bzw. einer Gewässerverunreinigung im Bereich.
Aufgrund der Kollision wurde durch die zuständige Schiffssicherheitsbehörde eine Festlegeverfügung für das Schiff ab dem Südhafen Wolgast ausgesprochen. Durch die eingesetzten Beamten der Wasserschutzpolizeiinspektion Wolgast wurde der Seeunfall aufgenommen und Ermittlungen zu Verstößen gegen die Seeschifffahrtsstraßenordnung geführt. Im Rahmen der Seeunfallaufnahme wurde bei dem russichen Schiffsführer eine Atemalkoholkonzentration von 1,92 Promille festgestellt und in der Folge eine Strafanzeige gem. §315a StGB wegen des Verdachts der Gefährdung des Schiffsverkehrs aufgenommen und weitere Ermittlungen dazu geführt.