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Justitiar, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Stadtpräsident, Stadtvertretung, von der Wense
Ernst-August von der Wense wird Justitiar der Stadt Neustrelitz. Er tritt die ausgeschriebene Stelle, für die er den Zuschlag erhalten hat, zum 1. Oktober an, wie er mir am Abend auf Anfrage bestätigte. Wegen der Unvereinbarkeit von Amt und Mandat scheidet von der Wense als Stadtvertreter aus der CDU-Fraktion aus. Für ihn wird Valentin Lunkenheimer nachrücken. Zugleich müssen die Abgeordneten einen neuen Stadtpräsidenten wählen. Das Vorschlagsrecht haben die Christdemokraten, die die stärkste Fraktion im Stadtparlament stellen.
Nach 20 Jahren Kommunalpolitik in der Stadtvertretung, davon 13 Jahre als Ausschussvorsitzender für Stadtentwicklung und Bau und fünf Jahre als Stadtpräsident falle ihm der Rückzug nicht leicht, so der 58-Jährige gegenüber Strelitzius. „Ich danke allen, die mir das Ver- und Zutrauen gegeben haben, die Stadtvertretung als deren Stadtpräsident zu leiten und zu repräsentieren. Dieser Vertrauensbeweis gerade auch mit der Wiederwahl im Juli 2024 hat mich in meinem Wirken bestärkt. Mir haben die Tätigkeiten als Ausschussvorsitzender und als Stadtpräsident sehr viel Spaß gemacht und ich habe auch sehr viel positive Rückmeldungen von Seiten der Mitglieder der Stadtvertretung, der Stadtverwaltung, aber auch den Bürger- und Bürgerinnen erhalten“, so von der Wense. Er habe sich immer um Ausgleich und einen guten Draht zu allen bemüht. „Ich hoffe sehr, dass meinem Nachfolger oder meiner Nachfolgerin ebenfalls ein solcher Vertrauensvorschuss entgegengebracht wird.“
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