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Domjüch, Fest der Vielfalt, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz

Am 11. Juli 1941 wurden 100 Patienten zur „Entsorgung“ von der Domjüch in Altstrelitz nach Bernburg gebracht, Opfer eines grausamen Systems, das Menschen entmenschlichte und als lebensunwert vernichtete. „Heute, genau 85 Jahre später, sprechen diese Opfer zu uns in einer Botschaft, die weit über Schmerz und Verlust hinausgeht. Würden sie uns etwas sagen, wäre es eine Stimme des Lebens, der Hoffnung und des unerschütterlichen Glaubens an die Menschlichkeit.“ Eindringliche Worte von Christel Lau, Vorsitzende des 2010 gegründeten Vereins zum Erhalt der Domjüch – ehemalige Landesirrenanstalt, gestern beim Fest der Vielfalt auf dem Domjüch-Gelände vor rund 200 Besuchern (Strelitzius berichtete kurz).
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