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Natalka Sniadanko. Foto: Kateryna Slipchenko

Zu Lesung und Gespräch wird am 29. September um 19.30 Uhr in die Alte Kachelofenfabrik in Neustrelitz eingeladen. Die ukrainische Schriftstellerin, Übersetzerin und Doktorandin am Institut für Slawistik der Universität Leipzig, Natalka Sniadanko (Lwiw/Leipzig), spricht unter dem Titel „Weil die Wunden Vögel werden“ über die Rolle der ukrainischen Literatur in Zeiten des Krieges. Ausgehend von der gleichnamigen Anthologie, liest sie ausgewählte Texte und gibt Einblicke in das Schreiben und Leben in der Ukraine.

Im anschließenden Gespräch ist Raum für Fragen und Diskussion, und es wird nicht nur um den Aggressionskrieg Russlands gegen die Ukraine (Hintergründe, Rechtfertigung, Ziele etc.) gehen und um die Möglichkeit einer Beendigung des Krieges (Waffenstillstand, gerechter Frieden, Sicherheitsgarantien, etc.), sondern auch um die Fragen, wie die ukrainische Literatur die kriegerischen Geschehnisse verarbeitet und wie sie sich überhaupt in ihrer Vielfalt behaupten kann.

Die Moderation des Abends übernimmt Wolfram Tschiche: DDR-Bürgerrechtler, Philosoph und evangelischer Theologe. Dies ist eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro MV. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten unter

schwerin@fes.de.

www.fes.de/lnk/ukr29