Schlagwörter
Kroeger, Malchow, Mecklenburgische Seenplatte, Neustrelitz, Odebrecht, Röbel, Reeps, Sadtpräsidenten, Schnur, Treffen, Waren

In Röbel/Müritz haben sich am gestrigen Donnerstag die Stadtpräsidenten Max Odebrecht (Neustrelitz), Toralf Schnur (Waren), Dierk Kroeger (Röbel/Müritz) und Rickert Reeps (Malchow) zu einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch getroffen. Die Initiative zu diesem Treffen ging vom Neustrelitzer Stadtpräsidenten Max Odebrecht aus. Nachdem er sich bereits vor einiger Zeit mit dem Röbeler Stadtpräsidenten Dierk Kroeger ausgetauscht hatte, suchte er vor einigen Monaten auch den Kontakt zum Warener Stadtpräsidenten Toralf Schnur. Aus den Gesprächen wurde schnell deutlich, dass Städte vergleichbarer Größe vielfach vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Daraus entstand die Idee, den Austausch auf eine breitere Basis zu stellen und regelmäßige Treffen der Stadtpräsidenten zu etablieren.
Im Mittelpunkt des Treffens standen die überörtliche Zusammenarbeit, der Erfahrungsaustausch zu den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Kommunen sowie die Zusammenarbeit mit Verwaltungen und Bürgermeistern. Einig waren sich die Teilnehmer, dass die ehrenamtliche Ebene künftig deutlich enger zusammenarbeiten sollte.
„Der Austausch wird im Städte- und Gemeindetag naturgemäß vor allem von der Hauptamtlichkeit geprägt. Auf der ehrenamtlichen Ebene der Stadtpräsidenten und kommunalen Vertretungen findet ein regelmäßiger überörtlicher Austausch bislang jedoch kaum statt. Genau diese Lücke möchten wir schließen. Wir können viel voneinander lernen und unsere Erfahrungen miteinander teilen“, erklärt der Neustrelitzer Stadtpräsident Max Odebrecht.
Die gestrige Runde bildete zunächst den Auftakt mit den vier beteiligten Städten. Künftig sollen auf freiwilliger Basis gerne weitere Stadtpräsidentinnen und Stadtpräsidenten an den Gesprächen teilnehmen. Das Format soll offen bleiben und sich als Möglichkeit für einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch der ehrenamtlichen Kommunalpolitik etablieren.
Die Teilnehmer zogen ein positives Fazit. Das Treffen war geprägt von einem konstruktiven Austausch auf Augenhöhe. Dabei wurde deutlich, dass viele Kommunen vor ähnlichen Herausforderungen stehen und der gegenseitige Austausch einen echten Mehrwert bieten kann.