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Gesprächsrunde in der Ausstellung im Unteren Schloss Mirow: Peter Schmitt, Dr. Helmut Gold, Fritz Backhaus, Udo Michallik und Henry Tesch (von links).

In Mirow ist am Abend die Ausstellung „Abgestempelt – Judenfeindliche Postkarten“ offiziell eröffnet worden. Die Begrüßung der Gäste oblag dem Mirower Bürgermeister Henry Tesch, der maßgeblichen Anteil daran hat, dass die Exposition nach Mirow gekommen ist. Die Buchhändler Grit und Peter Schmitt aus Mirow starten mit der Ausstellung ihren nun schon traditionellen Kultur- und Literatursommer

An der feierlichen Veranstaltung, die im Bürgerbegegnungszentrum Alte Feuerwehr begann und dann in die Aula des Unteren Schlosses führte, nahm auch der Generalsekretär der Kultusministerkonferenz der Länder Udo Michallik teil. Die Schirmherrschaft über die Ausstellung sei für ihn ein „Herzensanliegen, ein Bedürfnis und eine Ehre“, betonte Michallik. „Bildung ist der Schlüssel für Wissen, für Haltung, für Kompetenz“, so der Generalsekretär unter Bezug auf das zentrale Ausstellungsthema Antisemitismus, der noch immer allgegenwärtig sei.

Der Literaturwissenschaftler und Historiker Dr. Helmut Gold sowie der Historiker Fritz Backhaus führten in die bereits 1999 konzipierte und später überarbeitete bemerkenswerte Wanderausstellung ein, die erst zum zweiten Mal in Mecklenburg-Vorpommern zu sehen ist. Schüler des Gymnasiums Carolinum umrahmten die Eröffnungsveranstaltung musikalisch und literarisch.

Die Ausstellung ist bis zum 27. August montags bis donnerstags von 10 bis 17 Uhr zu sehen. Mehr von der Eröffnung morgen hier im Blog.