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Stefan Grasse ist am kommenden Sonntag, 12. Juli, um 19 Uhr, hautnah in der kleinen Schlosskirche in Hohenzieritz zu erleben. Neben der beeindruckenden Akustik des kleinen Rundbaus sind es die Nähe des Publikums und der unverstellte Blick zum Musiker, die ein Konzert des vielfach ausgezeichneten Gitarristen gerade hier zum Erlebnis werden lassen. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, Spenden sind willkommen.
Zwischen Seenplatte und Ostseeküste, inmitten weiter Landschaften und historischer Siedlungen, lädt der international erfolgreiche Gitarrist Stefan Grasse zu einer besonderen Konzertreihe in ausgewählten Kirchen ein. Im Zentrum steht die romantische und impressionistische Musik für klassische Gitarre. Neben eigenen neo-klassischen Kompositionen – inspiriert von Natur, Weite und Licht der Region – erklingen Werke von Erik Satie und Heitor Villa-Lobos. Die Musik Erik Saties besticht durch ihre schlichte, meditative Klarheit und entfaltet eine stille, zeitlose Intensitat. Heitor Villa-Lobos hingegen lässt farbenreiche Klanglandschaften entstehen – mit schwebenden Harmonien, feinen rhythmischen Impulsen und poetischer Ausdruckskraft.
„Kirchen · Seen · Musik“ eröffnet Klangräume voller Atmosphäre und Poesie – intensiv, berührend und ganz dem Zauber des Augenblicks gewidmet. Der Gitarrist Stefan Grasse zählt seit vielen Jahren zu den profilierten Stimmen der deutschen und internationalen Gitarrenszene. Über 3.500 Konzerte in Europa, Australien, Asien, Nord- und Südamerika belegen seinen Ruf als vielseitiger Gitarrist und sensibler Klanggestalter. Er studierte Jazz- und klassische Gitarre in München, Nürnberg, Glasgow und Salzburg (bei Pepe Romero).
Grasse arbeitete mit zahlreichen renommierten Künstler:innen zusammen und gastierte bei bedeutenden Festivals im In- und Ausland, von Deutschland und Großbritannien über Italien und Argentinien bis China, Ungarn und die Türkei. Seit 1993 veröffentlichte er 21 Alben. Er ist Mitglied der Recording Academy (Grammy Awards) und leitet mehrere Konzertreihen.

