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Dank, Empfang, Kellerbühne FreiGespielt, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Tesch

Die in Mirow ansässige Kellerbühne FreiGespielt ist nach der fast durchgängig ausverkauften und vom Publikum bejubelten Spielzeit 2025/26 mit der Komödie von Winnie Abel „Es fährt kein Zug nach Irgendwo“ am gestrigen Mittwoch im Amtsgebäude der Mecklenburgischen Kleinseenplatte empfangen worden. Mirows Bürgermeister und zugleich Amtsvorsteher bescheinigte den Mimen eine herausragende Leistung, „die weit über die Kleinseenplatte hinaus Menschen angezogen hat. Dafür wollten wir einfach mal danke sagen.“ Zugleich sei es der Truppe zur Freude aller, die an der Entwicklung der Alten Feuerwehr zum Bürgerbegegnungszentrum Anteil hatten, tatsächlich gelungen, das Gebäude in ein Theater zu verwandeln. Auch dafür gebühre ihr Anerkennung.
Die Schauspieler wiederum dankten für die Einladung, die sie ehre, und würdigten ihrerseits die Unterstützung durch Stadt und Amt, die zum reibungslosen Spielbetrieb beigetragen haben. Die FreiGespielten erinnerten noch einmal an ihren mit vielen Schwierigkeiten und Provisorien behafteten visionären Start in der noch unsanierten Alten Feuerwehr mit dem Vorgängerstück „Club der Pantoffelhelden“. Bereits bei ihren Vorstellungen hatten sie herausgestellt froh und auch ein bisschen stolz zu sein, den Nachweis der kulturellen Verwendbarkeit des Gemäuers mit erbracht zu haben. Und die Bedingungen in dem heute multifunktional nutzbaren Bau seien einfach großartig, betonten sie beim Empfang gestern noch einmal.
Die Schauspieltruppe informierte ihre Gastgeber darüber, derzeit eine weitere Komödie von Winnie Abel auf Eignung für die Kellerbühne zu prüfen. Premiere könnte unverbindlich Ende 2027 sein, natürlich wieder im BBZ Alte Feuerwehr.
An dem Empfang nahmen auch die Leitende Verwaltungsbeamtin des Amtes Elke Feldmann, Mirows 2. Stellvertretende Bürgermeisterin Waltraud Fahrnow und Enrico Hackbarth, Leiter Sachgebiet Tourismus und Wirtschaftsförderung, teil. Statt Blumen gab es dann noch Plätze in der ersten Reihe beim mit viel Beifall bedachten Gastspiel des Theaterkollektivs „Reuter 2.0“ aus Stavenhagen im BBZ Alte Feuerwehr. Geboten wurde der zweite Teil des Stücks „Ut de Franzosentid“, frei nach dem Roman von Fritz Reuter. Eine interessante Erfahrung für die FreiGespielten, im „eigenen Haus“ mal Kolleginnen und Kollegen bei deren Auftritt zuschauen zu dürfen.

