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Barbier von Sevilla, Brandenburg, Kammerakademie Potsdam, Kammeroper, Rheinsberg, Schlosstheater

Nach begeisterter Resonanz bei Publikum und Presse – rbb radio3 resümierte in seiner Kritik: „Nichts wie hin!“ – ist die Rheinsberger Erfolgsproduktion von Giovanni Paisiellos Opernhit „Der Barbier von Sevilla“ in einer letzten Aufführungsserie zu erleben: Im Rahmen des Internationalen Festivals junger Opernsänger*innen 2026 der Kammeroper Schloss Rheinsberg spielt im Schlosstheater die renommierte Kammerakademie Potsdam unter der musikalischen Leitung von Werner Ehrhardt. Regie führt Georg Quander, während Julia Dietrich für die Kostüme verantwortlich zeichnet. Die Sommerpremiere ist am Samstag, 11. Juli, um 19.30 Uhr, es folgen bis zum 25. Juli sechs weitere Vorstellungen.
Die Besetzung speist sich aus Preisträgerinnen und Preisträgern des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2025 – natürlich mit dem Besten, was der Opernnachwuchs aus aller Welt zu bieten hat: Neu in der Besetzung sind der bosnische Bariton Ejnar Čolak sowie der chinesische Bass Qi Wang. Wie auch schon zu Ostern weiterhin mit dabei: Gevorg Ginosyan aus Armenien, Elias Ongay aus Argentinien, Yuval Oren aus Israel, Letícia Peixoto de Moraes aus Brasilien, Gergely Kereszturi aus Ungarn, Lucas López López aus Spanien, Xuan Peng aus China, Alexander Caldwell aus Australien sowie Maximilian Anger aus Wien.
Und darum geht’s in dem musikalischen Lustspiel: Der umtriebige Barbier Figaro schmiedet für jede verzwickte Lage einen Plan – und ist nun als Heiratsvermittler gefragt. Denn der liebestolle Graf Almaviva hat in der klugen Rosina seine große Liebe gefunden, und die junge Frau erwidert seine Gefühle. Dummerweise steht sie unter der Obhut ihres geierhaften Vormunds, des griesgrämigen Doktor Bartolo. Um die jungen Liebenden zusammenzubringen, greift Figaro tief in seine Trickkiste: Mit lustvoller List und clever inszenierten Verkleidungsspielen stürzt er alle in ein Chaos voller turbulenter Verwicklungen.
Der Lustspielstoff gilt als eine der vollendetsten französischen Intrigenkomödien des 18. Jahrhunderts und trägt deutlich vorrevolutionäre Züge. Er legt Machtspiele und Freiheitsdrang offen und stellt Fragen nach Autorität, Rollenbildern und gesellschaftlichen Netzwerken, die das Publikum auf seiner „Entdeckungsreise mit Heinrich und Wilhelmine“ – dem Saisonmotto der Kammeroper – begleiten sollen.
