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Brandenburg, Der königliche Hirte, Mozart, Oper, Osterfestspiele, Probenbeginn, Rheinsberg, Schlosstheater

Heute Vormittag war es so weit: Mit der sogenannten Konzeptionsprobe im Schlosstheater Rheinsberg fiel der Startschuss für die Neuproduktion von Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Der königliche Hirte“. Professor Georg Quander, künstlerischer Leiter der Musikkultur Rheinsberg und somit der Osterfestspiele der Kammeroper Schloss Rheinsberg, und Geschäftsführer Dirk H. Beenken begrüßten das internationale Solistenensemble sowie das künstlerische Leitungsteam.
Regisseur André Bücker – Intendant des Staatstheaters Augsburg – präsentierte gemeinsam mit Bühnen- und Kostümbildnerin Imme Kachel und Dirigent Florian Ludwig, was auf die ambitionierte Riege junger Sängerinnen und Sänger in den kommenden Probewochen szenisch und musikalisch zukommt: Mozarts „Der königliche Hirte“ (ital. Originaltitel „Il re pastore“, UA 1775) steckt voller virtuoser Arien und melodischem Reichtum – und hat gleichzeitig eine erfrischende spielerische Leichtigkeit in der Partitur, die die emotionalen und moralischen Konflikte der Charaktere clever widerspiegelt. Im Rahmen des offiziellen Festspielmottos „Der Traum von Arkadien“ widmet sich die Produktion dem Ideal eines idyllisch-romantischen Schäferlebens: Auf poetisch-spielerische Weise hinterfragt die Inszenierung die Illusion einer heilen Welt, in der die Figuren weilen.
Das Ensemble vereint aufstrebende Nachwuchskünstler: Die Hauptpartien übernehmen Isabel Weller (Aminta), Verena Seyboldt und Marianna Herzig (Elisa), Itto Bakir und Alexandra Heath (Tamiris), Cheng Li und Ferdinand Dehner (Alessandro) sowie Miltiadis Tzimourtos und Gregor Reinhold (Agenore). Alle Solisten sind Preisträger des 33. Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Die Rollen sind doppelt besetzt – im Graben des Schlosstheaters nimmt die Kammerakademie Potsdam Platz. Premiere ist am Karfreitag, 18.4., um 19 Uhr; am Ostersonntag, 20.4., um 16 Uhr folgt die zweite Vorstellung.