Schlagwörter
Ausschuss, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Sitzung, Stadtvertretung, Vogelbeobachtungsstation, Vorhaben, Wesenberg

Wesenberg könnte um eine touristische Attraktion reicher werden. Der neu gebildete Tourismusausschuss der Wesenberger Stadtvertretung (Strelitzius berichtete) bespricht am kommenden Dienstag, den 4. März, um 18 Uhr, im Rathaus die Idee der Errichtung einer Vogelbeobachtungsstation. Die Initiative dazu stammt vom Ausschussvorsitzenden René Töllner.
„Ich erlebe seit Jahren, dass rund um Wesenberg auf den großen Wiesen sehr viele Vogelarten vorkommen“, sagte mir der passionierte Jäger. „Unter anderem sind hier das ganze Jahr über Kraniche vertreten. Zur Zeit fallen da abends locker 500 bis 600 der Vögel ein, die hier ihre Schlafgebiete haben. Aber auch am Tag sind sie zu beobachten. Hinzu kommen schon bald wieder die Störche, und, und, und… Unter dem touristischen Aspekt ist das toll, es ist alles da. Von daher habe ich den Vorschlag eingebracht. Das Projekt sollte umsetzbar sein, eine Bereicherung wäre es auf alle Fälle.“
Das sieht auch Bürgermeister Steffen Rißmann so, den ich ebenfalls auf das Thema angesprochen habe. Allerdings wird wohl gut Ding wieder Weile haben. Ein Bauantrag muss gestellt werden, Fördergelder sind einzuwerben.
Auf der Tagesordnung des Tourismus-Ausschusses stehen ferner die Wegeführung des Radweges Berlin-Kopenhagen auf der alten Trasse, Wanderwege im Bereich Wesenberg (Alpakarunde Strasen, Woblitzrundweg) und die Entwicklung des Findlingsgartens Wesenberg. Die Sitzung ist zunächst öffentlich. In einem abschließenden nicht öffentlichen Teil befassen sich die Ausschussmitglieder mit dem geplanten MV-Tourismusgesetz, das 2025 als erstes seiner Art in Deutschland vorliegen soll.
