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Ein großes Dankeschön der Spieler an die Fans, die die Strelitzhalle wie in alten Zeiten zum Hexenkessel gemacht haben.

Rund 700 begeisterte Zuschauer haben am Abend in der wiedereröffneten Strelitzhalle ihre Volleyballer vom PSV Neustrelitz frenetisch gefeiert. Das Team um Kapitän Paul Sprung hatte zuvor in der 2. Bundesliga Nord den ETV Hamburg klar mit 3:0 (25:14, 25:23, 25:20) besiegt und damit wichtige drei Punkte im Kampf gegen den Abstieg verbucht.

„Ich glaube, die Zuschauer haben ordentlich was geboten bekommen. Wir waren in dieser Saison schon oft nah am Erfolg, aber es blieb immer bei Satzgewinnen. Heute haben wir es endlich mal durchgezogen“, freute sich PSV-Coach Stefan Meingast über den glatten Sieg. „Eine tolle Atmosphäre in der Halle. Und jetzt freuen wir uns auf das nächste Spiel.“ Das findet bereits am morgigen Sonntag um 16 Uhr wieder in der Strelitzhalle statt. Zu Gast sind dann die Juniors Frankfurt.

Als beste Spieler heute wurden beim PSV Neustrelitz Johannes Mönnich und bei den Hamburgern Jan Langschwager ausgezeichnet. Mehr vom Heimspielwochenende am Montag in einer Zusammenfassung.

Mit einem symbolischen Banddurchschneiden vor Spielbeginn war die Strelitzhalle nach der Sanierung (Strelitzius berichtete) wieder ihrer Bestimmung übergeben worden. Stadtpräsident Max Odebrecht dankte allen, die auf dem „Weg zurück zur Normalität“ mitgewirkt haben und für die Unterstützung des Bundesliga-Teams in der Zwischenzeit, die 28 harte Monate währte. „Kommt alle wieder regelmäßig zu unseren Heimspielen in den Volleyballtempel“, lud Odebrecht die jubelnden Fans ein. PSV-Teammanager Marc Lessing bemerkte mir gegenüber voller Freude über die heutige Resonanz scherzhaft: „Wir werden wohl noch anbauen müssen.“

Johannes Mönnich vom PSV (links) und Jan Langschwager vom ETV mit dem Spieltagssponsor, Steuerberater Hagen Häusser-Nixdorf.
Banddurchschneiden: Gabriele Michallik, Amtsleiterin Bildung und Soziales, Bürgermeister Andreas Grund, Max Odebrecht, Baudezernent Nico Ruhmer, Vizelandrat Thomas Müller und Marc Lessing (von links).
Die Mädels vom Streetdance Neustrelitz leisteten ihren Beitrag zur Bombenstimmung in der Halle.
Dieser signierte Volleyball wurde zu Gunsten des Hospizes und der Nachwuchsarbeit beim PSV versteigert. Er ging für 350 Euro an die Chefs vom Friseursalon Alanya.