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Wesenbergs Weihnachtsmarkt hat auch in diesem Jahr mehrere tausend Besucher bezaubert. Natürlich hat das grandiose Winterwetter seinen Beitrag zum Erfolg geleistet. Natürlich ist die malerische historische Mitte der Woblitzstadt als Veranstaltungsort ohnehin schwer zu schlagen. Aber vor allem war es wieder der Burgverein, der das „Wesenberger-Weihnachts-Wandeln“ zu einem reinen Vergnügen machte, das weit und breit seinesgleichen sucht. So wurde ich heute Mittag in Neustrelitz bereits gefragt, wann denn Apothekerin Cornelia Schleich mit Kindern in Wesenberg auftrete, das sei immer wie die Kelly Family. Wie geschrieben, weit und breit… Während momentan unten in der tSadt die letzten Becher geleert werden, nachbarschaftliche Grüße von Strelitzius

Schon zum Auftakt des Weihnachtsmarkes standen die Besucher im Schulterschluss, als die Kinder der Kita „Spatzenhus“ und die Lütten der Tanzgruppe von Jasmin Altmann auftraten. Gleich nebenan ganz diskret, aber unüberhörbar, die Jungs von der Klangkultur-MV, die bis zum Marktfinale für die weihnachtliche Untermalung sorgten. Lokalmatador DJ Dixi: „Es ist uns einfach ein Bedürfnis, hier zu Hause uneigennützig unseren musikalischen Beitrag zu leisten.“

Im von mir ganz persönlich erklärten Bratwurstwettbewerb habe ich diesmal den Burgverein vorn gesehen. Dafür setze ich der Feuerwehr mit Wehrführer René Deparade und seinen Kameraden am Hahn die Glühweinkrone auf. Zu Ehren wäre sicherlich auch die Old Well Distillery von Alex Remzi mit ihrem karätigen Wesenberger Goldwasser gekommen, aber dann hätte ich diese Zeilen vermutlich nicht mehr schreiben können. Weshalb ich auch den Bierhahn von Micha Schwab untypisch umkurvt habe, auf dessen Brauerei nebst Biergarten im kommenden Jahr an der Alten Brennerei in der Bahnhofstraße ich mich schon mächtig freue. Zurück zum Fassungsvermögen: Auch beim Wesenberger Fischeintopf der Obere-Havel-Fischer und beim Schmalzgebäck von Bäcker Reinhold, der zusätzlich als Kinderanimateur beeindruckte, kann ich an dieser Stelle nicht mitreden. Trotzdem nur für die Teilnahme, Kompliment! Auch an die Quakenbrücker Städtepartner, deren Gebäck schnell an die Wesenberger und ihre Nachbarn gebracht war.

Ich bin ja nun nicht unbedingt der Nachzähler, aber die Budenrunde hat von Jahr zu Jahr gefühlt mehr Durchmesser. Gestrickt oder getöpfert, geimkert, gebraut oder verwurstet… Unbedingt zwei, drei Zeilen möchte ich noch meinem Blogfreund und -partner Peter Schmitt widmen. Der Buchhändler war mit seiner besseren Hälfte Grit auf Einladung des Burgvereins erstmalig mit einem Stand in die Woblitzstadt gekommen. Literatur hat es schwer, erst recht in diesen lausigen internetdominierten Zeiten. Und dann müssen Mirower auch erstmal nach Wesenberg kommen… Danke an die Schmitts, für die ich immer wieder die Werbetrommel rühren werde.

Bis zur abendlichen Versteigerung von 24 Päckchen konnte ich nicht dabei sein, der Blog rief den Schreiberling, die kältestarre Holde auch. Glückwunsch an die Gewinner der abendlichen Auktion. Ein „Tut mir leid“ gleichfalls an die Line Dancer der „Castle Dragons“ (für mich zu spät) und die Lütten vom „Spatzenhus“ (zu früh), Letztere haben den Weihnachtsmann mit seinen Wichteln herbeigesungen. Ich bin mir sicher, dass Ihr alle Klasse gewesen seid.