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Foto: KFV Seenplatte

Der dritte Teil der kleinen Serie des Kreisfeuerwehrverbandes der Mecklenburgischen Seenplatte zum Wirken der Kameradinnen und Kameraden (Strelitzius berichtete) liegt mir vor. Diesmal hat sich Öffentlichkeitsarbeiter Norbert Rieger unter der Überschrift „Feuerwehr ist Zusammenhalt“ der Jugendarbeit gewidmet.

Starke Kids – die gesund, frei und selbstbewusst aufwachsen, vorbereitet auf das Leben und fit für die Zukunft! Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft, Zukunft der Gesellschaft, Zukunft der Demokratie und erst recht die Zukunft des Ehrenamtes. Sie sind so wertvoll, dass wir sie nicht sich selbst überlassen können. Diesen Aufgaben hat sich der Kreisfeuerwehrverband bereits seit vielen Jahren gestellt. Aber auch in den Amtsbereichen und vielen einzelnen Wehren wird eine vorzeigbare und lobenswerte Arbeit geleistet.

In insgesamt 112 Freiwilligen Feuerwehren gibt es eine Jugendabteilung, inklusive Kindergruppen. Dort sind über 1500 Mädchen und Jungen organisiert. Zu jeder Gruppe gehören Frauen und Männer, die sich neben dem Einsatzdienst als Jugendwarte, Betreuerin oder Helfer um den Nachwuchs kümmern. Mit vielen Projekten des Verbandes werden diese Arbeiten angeleitet, unterstützt sowie interessante Angebote für unsere Mädchen und Jungen angeboten.

Kinder und Jugendliche schützen, diesem Schwerpunkt haben wir uns gewidmet und mit einer Handreichung den Kinderschutz in den Feuerwehren in das Bewusstsein gerückt.

Selbstbewusstsein stärken – durch Teilhabe der Kinder und Jugendlichen an der Gestaltung der Arbeit. Sie bringen eigene Ideen und Wünsche ein, übernehmen Verantwortung. Natürlich gehört auch Wissensvermittlung dazu, die über das Fachwissen in der Feuerwehr hinausgeht. Dazu gehört der „Nachhilfeunterricht“, der durch die Corona-Zeit eine besondere Bedeutung bekommen haben dürfte. Dazu gehören aber auch Natur-, Umwelt- und Technikthemen. Unsere Kinder und Jugendlichen sollen auf diesem Weg zur Selbständigkeit geführt werden.

So gibt es ein Jugendforum, in dem sich Mädchen und Jungen aus den verschiedensten Feuerwehren austauschen, sich mit Grundsatzfragen beschäftigen, Jugendevents vorbereiten und mit vielen anderen Ideen und Wortmeldungen direkten Einfluss auf die Gestaltung der Jugendarbeit nehmen. Jugendgemäße Information & Aufklärung zu aktuellen Themen sowie der Sport und Wettkämpfe aller Art sind ebenfalls Bestandteil dieser Arbeit.

Starke Kinder – Starke Zukunft – nur wer seine Kinder stärkt, sie zu selbstbewussten Persönlichkeiten entwickelt, baut für die Zukunft vor.

Dieses sehr aufwändige, interessante und verantwortungsvolle Aufgabenfeld in der Feuerwehr hat noch viel mehr Facetten, die hier nicht im Detail dargestellt werden können. Das können unsere Männer und Frauen in den Feuerwehren auch nicht allein leisten, dazu gehören Partner und ganz, ganz wichtig die Mitwirkung der Eltern.

Dafür schon einmal vielen Dank!

Die Arbeit mit unseren Mädchen und Jungen ist natürlich auch ein Stück Nachwuchswerbung für die Feuerwehr, andere Hilfs- und Rettungsorganisationen sowie dem Ehrenamt allgemein, aber auch ein wichtiger Bestandteil des vorbeugenden und abwehrenden Brandschutzes für die Zukunft.

Und wer später nicht in der Feuerwehr bleiben kann oder möchte, der sollte ein paar Werte für das spätere Leben verinnerlicht haben.

In einem gesonderten Teil dieser Beitragsserie werde ich noch einmal näher auf die  Arbeit in und mit unseren Jugendfeuerwehren eingehen.

Danke allen Förderern und Helfern! Danke allen Arbeitgebern!

Danke allen Mitwirkenden in unseren Feuerwehren, die diese Arbeit neben der täglichen Absicherung des vorbeugenden und abwehrenden Brandschutzes, neben Familie, Beruf und Hobbys übernehmen.

In der kleinen Beitragsserie will Norbert Rieger Fragen zum Thema Feuerwehr aufrufen, diese weitgehend beantworten, zum Nachdenken und Mitmachen anregen sowie das Wirken in der Feuerwehr verständlich darstellen, indem auszugsweise aufgezeigt wird, was Feuerwehr neben den Haupttätigkeiten noch alles kann und macht. Teil 4: „Feuerwehr ist Bildung“ wird demnächst hier bei Strelitzius veröffentlicht.

Wer Fragen oder Anregungen hat oder sich engagieren möchte, kann sich jederzeit bei seiner Feuerwehr oder beim Kreisfeuerwehrverband melden.