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Volle Hütte Strelitzhalle: Andrej Storozhenko bei einem seiner wuchtigen Angriffe, neben ihm von links Cordian Daniluk und Sebastian Krause.

„Wir haben nicht die ganze bisherige Saison so gekämpft, um jetzt völlig einzubrechen“, hat mir PSV-Trainer Dirk Heß eben beim Vorgespräch zur morgigen Heimbegegnung in der 3. Volleyball-Liga Nord gegen die starken Schöneicher gesagt. Um 18.30 Uhr ist Anpfiff in der Strelitzhalle. Das Hinspiel ging seinerzeit für die Neustrelitzer denkbar knapp mit 19:21 im fünften Satz verloren, und nun soll natürlich am Sonnabend der Spieß umgedreht werden.

Wäre da nicht noch die am vergangenen Wochenende erlebte klare Niederlage gegen die Preußen, bei der die Heß-Truppe erheblich unter ihren Möglichkeiten geblieben ist (Strelitzius berichtete)! Der Coach hat in den vergangenen Tagen mit jedem seiner Jungs gesprochen, um die Truppe mental wieder aufzurichten. „Wir wissen, was wir wollen. Wir wollen nach wie vor aufs Treppchen, und da hat das Spiel gegen die Schöneicher schon eine gewisse Schlüsselbedeutung.“

Die Gäste halten jetzt Rang 3, und gegen Spitzenreiter VCO Berlin 2 und die zweitplatzierten Potsdamer müssen unsere Mannen erst noch spielen. Es wird auf jeden Fall eine enge Kiste gegen die Schöneicher, auch wenn die Gastgeber diesmal ihr zweifellos vorhandenes hohes Niveau wieder abrufen können.

Die Moral ist gut, wie sich am Mittwoch zeigte. Da platzte der Hallentermin in Oranienburg. Kurzfristig entschieden die Berliner Sebastian Krause, Ricardo Galandi und Daniel Zastrau, für ganze anderthalb Stunden Trainingszeit nach Neustrelitz zu kommen. „Das hat mich echt gefreut“, betonte mein Blogpartner Dirk Heß. Den beiden übrigen Berlinern Tom Orzelski und Cordian Daniluk sei die Anreise mitten in der Woche wirklich nicht möglich gewesen.

Das erprobte Publikum in der Strelitzhalle muss morgen der berühmte siebente Mann für den PSV sein. Alles zum Spiel danach hier im Strelitzius Blog. Männer, Ihr schafft das!