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Ein kleiner Funke genügt, um großen Schaden anzurichten.

Die höchste Waldbrandgefahrenstufe gilt im Süden des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte rings um Mirow und die Müritz (Strelitzius berichtete). Trotzdem greift der Landkreis bislang nicht zum schärfsten Verbot: Noch dürfen die Wälder betreten werden, trotz der Gefahrenstufe 5. Mit Rücksicht auf die erholungsuchenden Einwohner und Urlauber bleiben Waldwege zugänglich für Fußgänger und Radfahrer.

Deshalb ergeht von der Arbeitsgruppe Waldbrandschutz des Landkreises noch einmal der Aufruf an alle, die sich jetzt in unseren schattenspendenden Wäldern aufhalten: Seien Sie besonders aufmerksam und vermeiden Sie jeglichen Umgang mit Feuer! Beachten Sie, dass das Befahren mit Kraftfahrzeugen – ob Moped oder PKW – absolut verboten ist! Verlassen Sie keinesfalls die Waldwege! Die Zufahrten in die Wälder dürfen auf keinen Fall mit parkenden PKW blockiert werden. Kraftfahrer müssen darauf achten, dass sie ihre Fahrzeuge nicht auf leicht entzündbarem Untergrund, wie trockenem Gras, abstellen.

Ganz wichtig ist es auch, Kinder und Jugendliche aufzuklären. Sie müssen begreifen, dass ein kleiner Funke genügt, um großen Schaden anzurichten und Leid zu verursachen. Denn in einem brennenden Wald sterben nicht nur Bäume und Tiere, sondern auch Menschen in anliegenden Dörfern und Städten können akut bedroht sein. Flammen entwickeln bei Waldbränden ganz eigene Strömungen, die zur Ausbreitung des Feuers in Windeseile führen und die im Extremfall nicht mehr beherrschbar sind.