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Ein Blick hinüber zu den brandenburgischen Nachbarn: Nicht nur die Schleusenwärter, sondern auch die Fledermäuse und Schwalben haben in Wolfsbruch im nun fertiggestellten Schleusenbetriebsgebäude nahe der Marina ein neues Zuhause erhalten. Aufgrund naturschutzrechtlicher Auflagen hat das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde als Besonderheit dieses Vorhabens zahlreiche Nisthilfen, Spaltenquartiere und Ruheplätze für das „fliegende“ Personal mitgeplant.

Nach rund neunmonatiger Bauzeit wurde der Bau am Ortsausgang von Kleinzerlang durch die Neustrelitzer Firma Groth errichtet. Die Baukosten betragen knapp 300 000 Euro. Hiervon entfallen allein rund 20 Prozent auf Abriss des Altgebäudes und Entsorgung überwachungsbedürftiger Abfälle. Der Bedienplatz für das Schleusenpersonal und die Sanitäreinrichtungen wurden barrierefrei errichtet.

Die Schleuse Wolfsbruch ist die Eingangsschleuse in die Rheinsberger Gewässer. Sie nimmt mit durchschnittlich 30 000 Sportbooten und Fahrgastschiffen im Jahr eine Spitzenstellung im bundesweiten Vergleich ein.