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Meine Heimatstadt Wesenberg hat es nicht leicht mit ihrer Infrastruktur. Kaum gewinnt sie an der einen Seite etwas dazu, schon wird ihr an der anderen Seite wieder etwas abgeknapst. Wie dieser Tage die Filiale der Raiffeisenbank neben dem schwarzen Netto-Markt. Kunden fanden einen Zettel an der Tür der Niederlassung vor, dass diese nun geschlossen sei und es in Neustrelitz und Mirow ja auch noch Adressen des Geldinstitutes gebe.

Ich habe mich redlich um mehr Informationen bemüht, leider bescheinigte mir Raiffeisenvorstand Ralf Daase über sein Sekretariat kein „berechtigtes Interesse“ an seiner Bank. Immerhin hat er sich für mein Interesse bedankt. Ich habe ihm mit Verweis auf durchschnittlich täglich 1000 Strelitzius-Leser und allgemeine Akzeptanz meines Blogs angeboten, seine Haltung noch einmal zu überdenken, Schweigen im Walde. So sind wir nun auf Vermutungen angewiesen.

Was uns die Vorfreude auf den neuen Busparkplatz im sogenannten Veteranendreieck an der Straße vor dem Mühlentor direkt an der B 198 nicht trüben soll. Er macht Wesenberg wieder ein bisschen attraktiver. Einheimische Touristiker schütteln zwar den Kopf über die gut und gern  100 000 Euro teure Baumaßnahme bei aktuell drei bis fünf Bussen pro Jahr, die bequem auch auf dem Markt parken können. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Wie sagte meine Großmutter selig immer:“Wenn man dir gibt, so nimm, wenn man dir nimmt, so schrei.“