Schlagwörter
Jürgenstorf, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Unfall, Verkehr
Der Tod eines 27-jährigen Joggers nahe der Ortschaft Jürgenstorf bei Neubrandenburg hat die Polizei veranlasst, vor ohrbedeckenden Kopfhörern zu warnen. Der junge Mann, der zusätzlich noch eine Kapuze trug, war mit plötzlichem Richtungswechsel in das Auto einer Frau gelaufen, die ihn überholen wollte.
Es ist bereits der zweite tödliche Verkehrsunfall im Bereich der Polizeiinspektion Neubrandenburg. Im Januar war ein 18-jähriger Fahrradfahrer an einem unbeschrankten Bahnübergang nahe dem Reitbahnsee in Neubrandenburg mit einem Zug zusammengestoßen (Strelitzius berichtete). Das Opfer hatte ebenfalls Kopfhörer getragen.

Dem Text habe ich entnommen, das der junge Mann offensichtlich auf der rechten Seite, also in Fahrtrichtung gelaufen ist. Dann konnte er das Auto nicht nur nicht hören sondern auch nicht sehen.In der letzten Zeit habe ich öfter mal Fussgänger auf Landstraßen in Fahrtrichtung laufen sehen. Das elementare Wissen um die richtige Straßenseite scheint – hier mit tödlichen Folgen – abhanden gekommen zu sein. Gibt´s eigentlich noch Verkehrsunterricht?