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Zvonimir Teklic hat sich durchgesetzt und macht das 1:0.

Oh, wie ist das schön, so was hat man lange nicht gesehen, so schön“ sangen am Ende eines tollen Fußballnachmittags 300 begeisterte Zuschauer im Neustrelitzer Parkstadion nach dem 3:0 (0:0)-Sieg ihrer TSG-Kicker über den FC Viktoria 1889 Berlin. Und 700 Zuschauer haben das Spiel verpasst, muss ich mal ob der leeren Ränge kritisch anmerken.

Pascal Patrick Eggert gelingt ein Sonntagsschuss zum 2:0.

Wie schon gegen die Elf aus Luckenwalde, drehten die Platzherren nach einer mäßigen ersten Hälfte kräftig auf und rissen die Regie endgültig an sich. Den Torreigen eröffnete Zvonimir Teklic, der sich gut durchgesetzt hatte, in der 50. Minute allein vor dem Torwart mit einem flachen Schuss in die lange Ecke. Es folgte eine Riesenchance auf die andere (Kelbel, Baloki, Assinouko), die Fans mussten aber bis zur 84. Minute warten, ehe wieder gejubelt werden konnte. Der unermüdliche Flitzer Pascal Patrick Eggert, heute hinten eingesetzt,  wurde endlich mal belohnt. Er drückte aus gut zwanzig Metern ab und ließ bei seinem Sonntagsschuss in den Dreiangel dem völlig paralysierten Viktoria-Keeper keine Chance.

Alexander Lukesch steuert den dritten Treffer bei.

Die hatte der auch nicht beim 3:0 von Alexander Lukesch in der 88. Minute. Der Blondschopf war zum Seitenwechsel für Fabio Abbruzzese gekommen. Ryota Okumura, selbst in Schussposition, hatte noch einmal fein auf den besser platzierten Lukesch abgelegt.

Die Viktorianer mussten ab der 48. Minute mit einem Mann weniger auskommen, Florian Riedel sah Gelb-Rot. Sie gaben sich aber nicht auf und gelangten immer wieder in den Neustrelitzer Strafraum, ohne aber Felix Junghan, der den Kasten der TSG heute hütete, ernsthaft zu fordern.

Coach Tomasz Grzegorczyk zufrieden an seine Jungs: „Ihr habt alles gegeben.“

Die drei Punkte werden die Mannschaft von Coach Tomasz Grzegorczyk weiter aufbauen. Leider haben die Leipziger Chemiker als Mitabstiegskandidaten zu Hause gegen den Berliner AK gewonnen. Es ist zum Mäuse melken! Drittletzter jetzt Altglienicke sechs Punkte vor der TSG. „Dann müssen wir eben auch mal auswärts was reißen“, so TSG-Präsident Hauke Runge kurz und knapp nach dem Spiel gegenüber Strelitzius. Wenn das so einfach wäre!

Am kommenden Mittwoch muss die TSG bereits um 18 Uhr beim Berliner AK antreten. Das Spiel wurde vom Verband so früh angesetzt, weil der AK kein Flutlicht im Stadion hat. Erneut wird mit zweierlei Maß gemessen, was in der TSG-Chefetage für Unmut sorgt. Man erinnere sich an die harten Auflagen, die unser Verein in Sachen Stadion zu erfüllen hatte. Und es soll auch Fußballer geben, die „nebenbei“ arbeiten gehen…

Spieltagssponsor Thomas Splett fasste das Match gegen Viktoria zusammen: „Wir waren schon in der ersten Halbzeit häufiger im Strafraum des Gegners, in der zweiten Hälfte dann aber deutlich überlegen.“ Und für Lukesch und Eggert freue auch er sich richtig.

Spieltagssponsor