Schlagwörter

,

Wetterexperte Kai Zorn, der in der vergangenen Woche an dieser Stelle ein „gigantisches Polarhoch“ zum Monatsausklang progostiziert hatte, hat jetzt eine erste Aktualisierung herausgegeben, die in Teilen schon freundlicher klingt. „Der sibirische Kaltluftvorstoß scheint mit einer hohen Wahrscheinlichkeit ein Volltreffer zu werden. Da wir allerdings schon Ende Februar haben, wird das nicht sooo extrem. Wie sagt doch eine Bauernregel: Hätte der Februar des Januars Gewalt, würden erfrieren Jung und Alt“, so der Meteorologe.

Er erwarte einen heftigen „Eisluft-Schlag“ mit tatsächlichen Tageswerten um die minus vier Grad (links) und wegen des heftigen Windes gefühlten minus acht Grad (rechts) für unsere Region, „von den Nachtwerten ganz zu schweigen“. Andere Gebiete Deutschlands werden da stärker betroffen sein, wie aus dem obigen Kartenmaterial ersichtlich. Die extreme Kälte werde aber höchstens fünf Tage anhalten. Die Umstellung der Wetterlage „mit allen großen Schrauben und Rädern in der Nordhemisphäre“ werde aber auf alle Fälle Bestand haben. Eine Wiederholung von weiteren markanten Polarluftvorstößen in der Folge sei damit sehr wahrscheinlich. Zorns Rat: „Zieht euch warm an!“