Schlagwörter

, ,

PSV-Zuspieler Ludwig Fentzahn. Fotos: Ole Post

Drei Punkte hinter dem PSV Neustrelitz Team Wesenberg und ein Spiel weniger: Mit dem TKC Wriezen muss unsere Mannschaft rechnen, wenn sie sich in der Spitzengruppe halten will. Und das dürfte das Saisonziel sein, ohne Coach Dirk Heß vorgreifen zu wollen. Der ist mir diesbezüglich immer noch eine Antwort schuldig. Heute hatte ich Zuspieler Ludwig Fentzahn am Ohr, der mir verraten hat, wie er das morgige Spiel um 15 Uhr in der Strelitzhalle sieht.

„Wir kriegen es mit einer sehr erfahrenen Mannschaft zu tun, die ihre ganze Routine gegen unsere athletische Überlegenheit ausspielen wird. Deshalb müssen wir die Sache konzentriert angehen und dürfen uns im Spiel nicht die Schwankungen leisten, die wir zuletzt hatten“, so Ludwig Fentzahn. „Wir schlagen stark auf, und wenn wir den Block ordentlich stellen, sollten wir die Wriezener knacken. Die lassen wir nicht an uns vorbei“, bekräftigte mein Blogfreund mit Blick auf die Tabellensituation „Fünfter gastiert beim Vierten“. Umgekehrt liegen die Neustrelitzer übrigens nur einen Zähler hinter den Pinnebergern, es geht also um viel morgen im Volleyballtempel am Glambecker See.

Ohne vernünftige Annahme kein vernünftiger Pass

Ich habe die Gelegenheit genutzt und Ludwig zur wiederholten Auszeichnung als effektivster Spieler beim PSV zu gratulieren. „Sicherlich habe ich einen Lauf“, wiegelt der ab. „Das ist aber immer ein Verdienst der ganzen Mannschaft. Klappt die Annahme nicht, kann ich auch nicht vernünftig stellen.“

Mit Ricardo Galandi und Sebastian Krause, Stefan Rodewald und Carsten Hellwig, Philip Schulze und Matthias Grohs fehlt unserem Team allerdings gegen den TKC Wriezen quasi ein kompletter Sechser. Und die Gegner hatten das Hinspiel in eigener Halle mit einem besser aufgestellten PSV 3:2 knapp gewinnen können. „Aber wir sind es ja schon gewohnt umzustellen“, nimmt es Ludwig Fentzahn gelassen. Aus der zweiten Mannschaft wird Patrick Scholz die Truppe verstärken.

Wir sehen uns in der hoffentlich bis auf den letzten Platz besetzten Strelitzhalle. Es wird nicht einfach, unsere Drittligisten brauchen jeden Fan. Mehr dann im Strelitzius Blog.

Der Block war gegen die Preußen eine ganz starke Waffe, auch wenn die Partie am Ende knapp mit 2:3 verloren ging.