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Die Müritz-Nationalpark-Ranger stellen sich am Montag in Waren vor. Foto: Nora Künkler/NPA Müritz

Am Montag, den 31. Juli, ist World-Ranger-Day. Täglich sind weltweit unzählige Ranger für den Schutz unserer Natur im Einsatz. Nicht nur im Müritz-Nationalpark, sondern auch in anderen Ländern der Erde kümmern sie sich um den Erhalt der Biologischen Vielfalt und damit um den Erhalt unserer Lebensgrundlagen. Um die Arbeit der Ranger hier in Deutschland, aber auch weltweit wertzuschätzen, laden die Müritz-Nationalpark-Ranger am Montag zwischen 11 und 17 Uhr auf den Vorplatz des Müritzeum nach Waren (Müritz) ein. Gemeinsam mit einem geocachenden Ranger werden Taschenkontrollen gemacht und die verschiedenen Arbeitsfelder der Ranger vorgestellt. Außerdem hat man die Möglichkeit, an einer weltweiten Fotoaktion teilzunehmen.

Die Arbeit eines Rangers ist nicht immer ungefährlich. Er ist Botschafter der Schutzgebiete und gibt der Natur eine Stimme, heißt es in einer Mitteilung des Müritzeums. Oft beschützen die Ranger bedrohte Tiere und Lebensräume mit ihrem Leben. Viele werden während ihres Dienstes verletzt oder ermordet, rund die Hälfte von ihnen in Afrika. Allein in den letzten zehn Jahren wurden schätzungsweise mehr als 1000 Ranger weltweit getötet. Ihre Angehörigen stehen dann meist vor dem Nichts. Renten oder Entschädigungen gibt es in aller Regel nicht.