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Der Holden und meiner Wenigkeit ist es heute im Abstand von vier Jahren zum zweiten Mal misslungen, den Schlabornsee bei Zechliner Hütte zu umrunden. Die Holde gibt ja unumwunden zu orientierungslos zu sein, aber mich wurmt es doch ein wenig, erneut aufgegeben zu haben. Einziges Erfolgserlebnis: Die 10 000 Schritte zum täglichen Wohlbefinden waren mehr als getan. Wenn wir auch nur unsere eigenen Spuren zurückverfolgt haben.
Die Tücke des Ausflugsziels besteht in einer Halbinsel, an der vorbeizukommen ist, denn wer will schon quer über einen Zeltplatz wandern und zwar vorn rein, aber hinten nicht mehr raus kommen. Und genau da beginnt die hohe Kunst der Fortbewegung im freien Gelände. Dabei hatte ich mir diesmal schon die offenbar einigermaßen großzügig gemalte Karte am Ortsausgang von Zechliner Hütte auf mein Handy geknipst. Was vermutlich die Verwirrung der Verwirrung nach sich zog.
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