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Brandenburg, Lesung, Möhring, Rheinsberg, Schlosstheater, Tagebücher

In Neuruppin ist der Komponist Ferdinand Möhring tief verwurzelt: Es gibt ein Denkmal, eine Straße und einen Chor mit seinem Namen. Der Alt-Ruppiner war eine beeindruckende Künstlerpersönlichkeit des 19. Jahrhunderts, die für lange Zeit in Vergessenheit geriet. 2016 wurde seine Musik bei einem Konzert in der Neuruppiner Kulturkirche wieder zum Leben erweckt. Doch das damals gefeierte Geburtsdatum war falsch: Dies entdeckte die Ferdinand Möhring Gesellschaft, die sich 2017 gründete und inzwischen sieben seiner Tagebücher transkribieren und editieren ließ.
„Ich bin und bleibe Musiker“ ist nur eines von vielen eindrücklichen Zitaten aus diesen Texten, das zudem Möhrings Persönlichkeit auf den Punkt bringt, und sich so wunderbar als Titel für eine besondere Veranstaltung eignet: Am Freitag, 13.9., stehen bei einer Lesung im Schlosstheater Rheinsberg Ferdinand Möhrings Tagebücher im Mittelpunkt. Mit Musik der Ruppiner Kantorei und filmischen Impressionen wird ein vielschichtiges Porträt Möhrings gezeichnet. Es liest Klaus-Peter Möller vom Fontane-Archiv-Potsdam, der sich der aufwendigen Transkription und Edition der Schriften im Auftrag der Möhring Gesellschaft widmete. Unterstützt wurde das mehrjährige Projekt vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, der Stadt Neuruppin und der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin.
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