Ein CH-53 Transporthubschrauber der Bundeswehr, wie er auch beim Großbrand im Nationalpark mit Wasserbehälter zum Löschen eingesetzt wird. Foto: Julian Herzog/Wikipedia
Der Einsatz der beiden Bundeswehrhubschrauber beim Großbrand im Müritz-Nationalpark bewährt sich offensichtlich. Das geht aus einem Update am Abend aus der Kreisverwaltung hervor. Die Maschinen werden auch am morgigen Freitag zur Unterstützung eingesetzt. Die Evakuierung von Granzin bleibt weiterhin bestehen. Das Brandgebiet wird am Abend mit ca. 360 Hektar angegeben.
Foto: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
Achtung! Sämtliche Seen im Umkreis der Brandstelle Müritz-Nationalpark müssen wegen der möglichen Betankung der Bundeswehr-Hubschrauber mit Löschwasser geräumt werden! Das teilt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe mit.
Am gestrigen Donnerstag gegen 22 Uhr meldete sich ein Bürger über Notruf bei der Leitstelle der Polizei in Neubrandenburg und teilte mit, dass er aus dem Bereich der Kiesgrube Carlshöher Straße in Neubrandenburg Hilfeschreie einer möglicherweise weiblichen Person gehört habe. Daraufhin wurden zunächst mehrere Funkstreifenwagen des PHR Neubrandenburg, des PR Friedland sowie vier Hundeführer des Landesbereitschaftspolizeiamtes M-V zum Einsatz gebracht um diese Person, die sich möglicherweise in hilfloser Lage befand, zu suchen. Aufgrund der Dunkelheit sowie des sehr unübersichtlichen Geländes war es in der weiteren Folge notwendig, den Polizeihubschrauber, welcher mit einer Wärmebildkamera ausgestattet ist, an der Aktion zu beteiligen.
Eine Absuche des Geländes führte nicht zur Auffindung einer Person. Anhand der Wärmebildaufnahmen konnte lediglich festgestellt werden, dass sich eine große Anzahl von Wildschweinen im Bereich der Kiesgrube befand. Der Einsatz wurde daher gegen 23.30 Uhr beendet.