Mit der nächsten Sonderausstellung „Glanzlichter 2024 – Prämierte Bilder des Internationalen Naturfoto-Wettbewerbes“ schlägt das Müritzeum eine Brücke zum neuen Jahresthema „Natur und Kunst“. Lassen Sie sich in die faszinierende Welt der Natur hineinziehen! Mit den prämierten Bildern des internationalen Naturfotowettbewerbes aus dem Jahr 2024 „Glanzlichter“ entführt Sie das Müritzeum in andere Welten und Blickwinkel. Ab dem 9. Dezember bis zum 22. März kommenden Jahres ist die neue Sonderausstellung zu Gast im Natur-Erlebnis-Zentrum in Waren (Müritz). Die Besichtigung ist im Eintritt inbegriffen.
„Im Farbwirbel“. Foto: Henrik Spranz/Glanzlichter 2023
Ein letztes Highlight für das laufende Jahr erwartet die Besucherinnen und Besucher in der neuen Sonderausstellung „Glanzlichter 2023“ ab dem 19. November im Müritzeum in Waren. Die Ausstellung zeigt faszinierende Naturfotografien, die im Rahmen des internationalen Fotowettbewerbs „Glanzlichter“ prämiert wurden und bis zum 23. März im NaturErlebnisZentrum in Waren (Müritz) zu sehen sein werden.
Faszinierende Momentaufnahmen der Natur des Internationalen Fotowettbewerbs „Glanzlichter“ ergänzen die Dauerausstellung im Müritzeum und werden vom 25. November bis zum 28. Februar zu bewundern sein. Das für das Plakat ausgewählte Motiv „Im Wald versteckt“ von Karsten Mosebach veranschaulicht die Schönheit der prämierten Bilder. Die eindrucksvolle Darstellung des Mannsknabenkrauts symbolisiert stellvertretend viele der beeindruckenden Momentaufnahmen, die im Rahmen des Glanzlichter-Fotowettbewerbs ausgezeichnet wurden.
Auch in 2022 gab es äußere Rahmenbedingungen, die die Fotografinnen und Fotografen in ihrer Motivwahl beeinflussten. So waren sie auch weiterhin, wie bereits im letzten Wettbewerbsjahr, durch Reiseeinschränkungen durch die Coronapandemie in ihrer Mobilität begrenzt und fanden inspirierende Motive direkt vor ihrer Haustür. So auch Mosebach, der bei seinen Streifzügen durch den heimatlichen Wald eine Fläche mit zahlreichen einheimischen Orchideen, dem Mannsknabenkraut, entdeckte. Der Fotograf hat die Pflanzen zu jeder Tageszeit und bei jedem Wetter festgehalten. Sein prämiertes Bild entstand an einem Vormittag, als die Sonne durch die Baumkronen und Äste viele Lichtflecken auf den Waldboden zauberte. Die Pflanze selbst steht im Schatten, während der Boden im Hintergrund beleuchtet ist. Sein eindrucksvolles Bild „Im Wald versteckt“ fängt somit die Stimmung eines geheimnisvollen Ortes ein, indem es geschickt mit Licht und Schatten spielt. Seit dieser besonderen Entdeckung ist dieser Ort im Wald zu einem festen Bestandteil der jährlichen Fotoarbeit im heimatlichen Umfeld von Mosebach geworden.
Der Glanzlichter-Fotowettbewerb erhielt im vergangenen Jahr beeindruckende 15.750 Einreichungen. Die Jury, zu der auch die Initiatorin Mara Fuhrmann gehört, hatte die anspruchsvolle Aufgabe, etwa 80 Gewinnerbilder in zehn verschiedenen Kategorien auszuwählen. Trotz der großen Herausforderung und den vielen verschiedenen Motiven ist es der Jury gelungen, die besten Naturfotografien auszuzeichnen, die seitdem durch Deutschland touren. „Die neuen Glanzlichter zeigen wieder eine breite Palette an Naturbildern in den verschiedenen Kategorien. […] Bemerkenswert ist in allen Kategorien das neue fotografische Medium Drohne. Neben der Kamera haben schon viele Fotografen eine Drohne samt Monitor im Gepäck. Eröffnet diese Form der Fotografie doch ganz neue Perspektiven, die man sich vor einigen Jahren nur aus dem Flugzeug oder Helikopter vorstellen konnte“, resümiert Fuhrmann über die eingereichten Bilder zum Wettbewerb.