Nach einem gelungenen Auftakt mit der ersten Wahlinformationsveranstaltung der Wählergruppe „Bündnis für die Zukunft der Gemeinde“ (BZG) am 13. April in Drosedow möchten wir den Bürgern herzlich danken für ihr zahlreiches Erscheinen und das entgegengebrachte Interesse an unserer Wählergemeinschaft.
Bei Kaffee, Kuchen und strahlendem Sonnenschein entwickelten sich schnell anregende und konstruktive Gespräche. Die von uns formulierten Ziele wurden von den Bürgern dankbar aufgegriffen und es wurde angeregt, darüber weiter im Austausch zu bleiben. Besonders lagen den Bürgern die Themen Gehwege- und Straßensanierung, Verkehrsberuhigung (Tempo 30), bessere Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr, schnelles Internet sowie die Routenführung der bestehenden Buslinie durch Drosedow am Herzen. Positiv wurde von den Bürgern aufgenommen, dass alle Kandidaten der BZG in nahezu allen ehrenamtlichen Bereichen der Gemeinde Wustrow aktiv sind.
Steffen Franz hat einen Blick auf die gesamte Gemeinde.
Zumindest in Wustrow dürfte es sich schon herumgesprochen haben. Aber nun hat es mir Steffen Franz noch einmal offiziell zu Protokoll gegeben: Er will neuer Bürgermeister der Gemeinde in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte werden, nachdem Amtsinhaber Heiko Kruse bei den Kommunalwahlen am 9. Juni nicht mehr antreten wird.
Steffen Franz kandidiert für das im vergangenen November gegründete Bündnis für die Zukunft der Gemeinde (BZG), dessen Vorsitzender er ist. Die Wählergemeinschaft verzichtet bewusst auf einen Ortsnamen, ist sie doch für die gleichberechtigte Entwicklung aller acht Gemeindeteile angetreten. Das steht auch bei dem 45-jährigen Bürgermeisterkandidaten obenan. So sind nicht von ungefähr im 10-köpfigen BZG-Aufgebot für die neue Gemeindevertretung fünf Orte vertreten. „Wir als Bündnis und ich als Bürgermeisterkandidat erleben viel Zuspruch. Schließlich sind um mich sehr engagierte Leute versammelt.“
Gemeindewehrführer Steffen Franz, gebürtiger Neubrandenburger und durch seine Großeltern schon als Kind mit Wustrow eng verbunden, wirkt jetzt im fünften Jahr in der Gemeindevertretung. Das Mandat hat der Parteilose auf der Liste der CDU errungen. Der gelernte Zentralheizungs- und Lüftungsmonteur hat das Haus seiner Altvorderen übernommen und schick ausgebaut. Heute teilt er sich als Verwaltungsfachkraft mit Ehefrau Michaela die Geschäftsführung des Pflegezentrums Priepert. Zur Familie gehört Junior Hendrik (14), der in Wesenberg zur Schule geht.
Natürlich ist für den Kameraden Franz, der auch der Führungsgruppe des Amtes Mecklenburgische Kleinseenplatte angehört, die Sicherheit der Gemeinde ein weiteres wichtiges Thema. Es gelte, die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr voranzubringen und das Ehrenamt stärker zu würdigen. Nächster Punkt im Wahlprogramm ist die Verkehrsberuhigung. Kein einfaches Unterfangen, führt doch durch Wustrow und Canow eine Bundesstraße 122. „Mit der von Hunderten unterzeichneten Tempo-30-Petition in Canow ist ein Anfang gemacht, da wollen wir ansetzen“, so der Bürgermeisterkandidat.
Dann gelte es dringend Bauland zu schaffen. „Wir haben in der ganzen Gemeinde kein Angebot mehr, brauchen aber andererseits dringend den Zuzug junger Familien“, so Steffen Franz. „Auch das Thema Jugendklub ist trotz der Schwierigkeiten in der Vergangenheit nicht vom Tisch. Schließlich bietet die ehemalige Schule hervorragende räumliche Voraussetzungen.“