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Einsatzkräfte am Waldrand von Granzin, Blickrichtung Westen. Foto: THW/Raphael Scheibler

Kaum nach zweimaliger Evakuierung in sein zum Glück unversehrtes Heimatdorf zurückgekehrt, hat mir Maik Kohlmeyer aus Granzin geschrieben. Mit einem großen DANKE vorab, sicherlich auch im Namen aller seiner Mitbürger. Hier der Wortlaut:

„Unser kleines Dorf stand am Montag vor der schlimmsten Bedrohung überhaupt. Für uns als Granziner begann eine emotionale Mischung aus Angst, Hilflosigkeit und Verzweiflung. In diesem schlaflosen Ausnahmezustand sind wir auf eine Welle der Hilfsbereitschaft getroffen, die ihresgleichen sucht. Wir sind ergriffen von all der liebenswerten Zuwendung, angefangen bei der Aufnahme von uns Evakuierten im Gemeindezentrum Peckatel und der tollen Umsorgung rund um die Uhr, weiter von den vielen Beherbergungsangeboten für Mensch und Tier, der logistischen Meisterleistung, der Planung und Organisation, von dem „auf dem Laufenden gehalten werden“, dem unermüdlichen Einsatz der Feuerwehren, des THW, des DRK, der Johanniter, des Katastrophenschutzes, der Bundeswehr und der Polizei und aufgehört beim schnellen Einsatz des Landgutes Luisenhof.

Wir sind unendlich dankbar, dass Ihr für den Schutz unserer Heimat an die Grenzen der Belastbarkeit geht. Es ist eigentlich nicht in Worte zu fassen was Ihr alle vor Ort bisher schon geleistet habt, was Ihr für uns getan habt und noch immer tut! Wir bedanken uns von ganzem Herzen für eure selbstlose Unterstützung!“

Strelitzius schickt von Herzen kommende Grüße aus Wesenberg hinüber nach Granzin und wünscht allen Einwohnern, dass sie schnell wieder zur Ruhe kommen und in den Alltag zurückkehren können.

Granzin aus der Vogelperspektive.